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11.07.2013

15:31 Uhr

Kündigung

Ex-Mercedes-Manager unterliegt erneut vor Gericht

Der Einbau von Heimkino und Fitnessstudio auf Kosten des Unternehmens sorgte bei Mercedes-Benz-Chef Ernst Lieb für eine fristlose Kündigung. Das Landesarbeitsgericht bestätigte nun das Urteil.

Der frühere Mercedes-Chef in den USA, Ernst Lieb. Allein eine sogenannte Home-Entertainment-Anlage ließ Lieb auf Kosten des Unternehmens in Höhe von 90.000 Dollar einbauen. dpa

Der frühere Mercedes-Chef in den USA, Ernst Lieb. Allein eine sogenannte Home-Entertainment-Anlage ließ Lieb auf Kosten des Unternehmens in Höhe von 90.000 Dollar einbauen.

StuttgartDer frühere US-Chef von Mercedes-Benz, Ernst Lieb, hat vor Gericht erneut eine Niederlage erlitten. Das Landesarbeitsgericht Stuttgart erklärte am Donnerstag die fristlose Kündigung des Managers für rechtens. Zuvor hatte der 58-Jährige Berufung gegen ein Urteil vom Arbeitsgericht eingelegt. Daimler hatte den Manager entlassen, weil er in seiner Dienstvilla auf Kosten des Konzerns unter anderem ein Heimkino und ein Fitnessstudio eingebaut haben soll. Allein die sogenannte Home-Entertainment-Anlage schlug mit Kosten von 90 000 Dollar (69 000 Euro) zu Buche. Lieb muss sich nun geschlagen geben: Eine Revision ist nicht möglich.



Von

dpa

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