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13.12.2011

11:07 Uhr

Landwirtschaft

Traktorhersteller Claas mit Umsatzrekord

Der weltweit viertgrößte Produzent von Landmaschinen hat im vergangenen Geschäftsjahr so viele Maschinen verkauft wie noch nie. Das Familienunternehmen profitiert vom weltweit gestiegenen Nahrungsmittelbedarf.

Mähdrescher des Landmaschinenherstellers Claas bei der Ernte. dpa

Mähdrescher des Landmaschinenherstellers Claas bei der Ernte.

DüsseldorfDie hellgrünen Maschinen mit dem knallroten Schriftzug kennt jeder, der einmal auf dem Land gelebt hat. Mähdrescher, Traktoren, Feldhäcksler - viele der teuren Maschinen stammen von Claas. Das Familienunternehmen ist weltweit die Nummer vier der Hersteller für Landmaschinen. Seit diesem Jahr sind ein Drittel mehr der wuchtigen Erntehelfer von Claas auf den Feldern dieser Welt im Einsatz.

Der Sprecher der Geschäftsführung, Theo Freye, teilte mit, dass das Unternehmen das beste Geschäftsjahr seiner Geschichte abgeschlossen hat. Die Branche profitiert von der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und dem wachsenden Bedarf nach Bioenergie.

Der Umsatz von Claas stieg 2010/11 auf gut 3,3 Milliarden Euro. Auch das Ergebnis von 255 Millionen Euro vor und 181 Millionen Euro nach Ertragssteuern (Vorjahr: 51,5 Millionen Euro) seien Rekorde für Claas, so das Familienunternehmen. In Forschung und Entwicklung seien 149 Millionen Euro geflossen (Vorjahr: 122,6 Millionen Euro), auch das sei ein Rekord.

Freye sprach von einem außergewöhnlichen Wachstum. Für das laufende Jahr ist er verhalten optimistisch. Die meisten Claas-Kunden weltweit hätten ein gutes oder zufriedenstellendes Jahr gehabt. Zudem gehe er davon aus, dass der Getreidepreis, der auf einem gut auskömmlichen Niveau sei, dort auch noch eine Weile bleiben werde. Das seien gute Voraussetzungen für Investitionen der Landwirte, sagte Freye.

Generell geht es den Landmaschinenherstellern sehr gut zur Zeit. Erst im November hatte der Branchenverband VDMA seine Prognose für 2011 um acht Prozentpunkte auf 29 Prozent erhöht. Bei einer Kapazitätsauslastung von mehr als 85 Prozent sei die Agrartechnikindustrie momentan de facto „voll ausgelastet“, heißt es.

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