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27.03.2014

09:19 Uhr

Umfrage

Jeder dritte Mann gegen mehr Frauen in Männerberufen

KFZ-Mechatroniker, Industriemechaniker und Elektroniker: wenn man die Männer in Deutschland befragt, dann sind das keine Berufe, in denen es mehr Frauen gehen sollte. Die weiblichen Befragten sehen das etwas anders.

Zu den Top-Berufen bei männlichen Auszubildenden gehörten 2013 KFZ-Mechatroniker, Industriemechaniker und Elektroniker - Berufsausbildungen mit einem Männeranteil von über 94 Prozent. dpa

Zu den Top-Berufen bei männlichen Auszubildenden gehörten 2013 KFZ-Mechatroniker, Industriemechaniker und Elektroniker - Berufsausbildungen mit einem Männeranteil von über 94 Prozent.

StuttgartFrauen in Männerberufen? Das ist für viele Männer in Deutschland einer Umfrage zufolge noch immer schwer vorstellbar. Fast jeder Dritte (31 Prozent) findet demnach, dass es nicht mehr Frauen in klassischen Männerberufen geben sollte. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zum bundesweiten „Girls'Day“ (27.3.) hervor. Weitere 22 Prozent sind unentschieden.

Die weiblichen Befragten sehen das etwas anders: Demnach sind 62 Prozent dafür, dass mehr Frauen in Männerdomänen vordringen. Jeweils 19 Prozent verneinen das oder sind unsicher. Besonders erstaunlich: Vor allem Schüler halten mehr Frauen in Männerberufen für unnötig. Aus dieser Gruppe geben das 38 Prozent der Befragten an. 34 Prozent sind unentschieden und 27 Prozent dafür.

Der „Girls'Day“ soll Mädchen in Deutschland seit 2001 an vermeintliche Männerberufe heranführen. Die Teilnehmerinnen können dazu einen Tag lang in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik hineinschnuppern. Seit 2011 gibt es auch das Gegenstück für Jungen - den „Boys'Day“.

Kommentare (2)

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27.03.2014, 10:20 Uhr

Warum sind manche Berufe Männerberufe? Hat das mit den oft hohen körperlichen Anforderungen zu tun? Warum entscheiden sich Frauen so selten dazu auf Montage zu gehen? Warum wollen Frauen fast nie das Leben einer Fernfahrerin leben?
Warum treffe ich in den Monteurspensionen nie auch nur eine einzige Frau ( außer des Personals)?
Frauen entscheiden sich für Berufe die ihren Neigungen und Lebensauffassungen entsprechen. Da ist körperlich schwere Arbeit und peranente Reisetätigkeit normalerweise nicht vorgesehen. Auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft spricht dagegen. Welche junge Mutter würde sich in den Brummi setzen, die nächsten 10 Tage in Europa rumkurven, und währenddessen die Kinder der Obhut des/der Vaters/Väter oder anderen Personen überlassen. Wie würde die Gesellschaft darauf reagieren?
Lob für die emanzipierte junge Frau oder doch eher die Bezeichnung als Rabenmutter und so weiter.

Bei einigen bisher von Männern dominierten Tätigkeiten ist diese Dominanz aber nicht gerechtfertigt. Finanzberater zum Beispiel, oder Ingenieur. Stahlwerker sollten aber doch überwiegend Männer bleiben, oder auch Eisenflechter.
Allen jungen Damen, die sich für eine bisherige Männerdomäne entscheiden, wünsche ich viel Freude im Beruf und viel Erfolg!

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27.03.2014, 10:47 Uhr

Wenn die Damen so scharf auf Gleichbereichtigung sind, empfehle ich Berufe wie Bergfrau, Stahlkocherin, Eisenflechterin, Montage im Stahlhochbau, Roughneck oder Driller auf 'ner Bohrplattform o.ä. Mal sehen, wie weit sie mit den nicht vorhandenen Körperkräften kommen.
Will sagen: Alleine schon aus nicht wegdiskutierbaren, physiologischen Gründen wird es *immer* Berufe geben, die zwangsweise Männern vorbehalten sind.

Bei Berufen, die nichts mit Körperkraft zu tun haben, ist es im wesentlichen wurscht, ob der von Männern oder Frauen ausgeübt wird. Hauptsache, der Job wird gut erledigt.

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