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17.10.2013

10:08 Uhr

13.Gehalt

Mit E-Bikes Mitarbeiter begeistern und Steuern sparen

VonCarina Kontio

Weihnachten steht bald vor der Tür und für viele Chefs stellt sich die Frage nach einem Jahresbonus, der engagierte Mitarbeiter belohnt. Voll im Trend liegen E-Bikes. Wie für Dienstwagen winken auch hier Steuervorteile.

E-Bike statt Dienstwagen: Seitdem die Elektroräder den Firmenwagen steuerlich gleichgestellt sind, stellen sie für Firmen eine lukrative Möglichkeit dar, sich ihren Mitarbeitern erkenntlich zu zeigen. Imago

E-Bike statt Dienstwagen: Seitdem die Elektroräder den Firmenwagen steuerlich gleichgestellt sind, stellen sie für Firmen eine lukrative Möglichkeit dar, sich ihren Mitarbeitern erkenntlich zu zeigen.

DüsseldorfDas 13. Monatsgehalt soll erfolgreiche Arbeit belohnen. Es bezieht sich auf die geleistete Arbeit des laufenden Jahres und wird oft auch als Jahresbonus bezeichnet. Alternativ zu einem höheren Jahresgehalt bieten Unternehmen ihren Arbeitnehmern gern auch nichtmonetäre Sonderleistungen an wie einen Firmenwagen, Tankgutscheine oder mehr Urlaub.

Voll im Trend liegen dabei E-Bikes und Pedelecs. Denn seit die Räder mit eingebautem Rückenwind den Firmenwagen steuerlich gleichgestellt sind, stellen sie für Unternehmen eine neue und sehr lukrative Möglichkeit dar, sich ihren besten Mitarbeitern erkenntlich zu zeigen und sie gleichzeitig weiter an das Unternehmen zu binden.

Die beliebtesten Dienstwagen des Jahres

Der Test

Bei Europas größtem Praxis-Vergleichstest "Firmenauto des Jahres" dominierten 2012 Dieselfahrzeuge. 250 Fuhrpark-Manager testeten für die Zeitschrift "Firmenauto" und die Prüfgesellschaft Dekra 66 Modelle in neun Kategorien und legten dabei an zwei Tagen in 66 Fahreugen rund 30.000 Testkilometer zurück. Jede Kategorie teilt sich in Import- und Gesamtwertung. Bei den kleinen Vans gab es mangels mehrerer Import-Modelle nur einen Gesamtsieger. Die Sieger im Überblick ...

Minicars

Somit siegten 17 verschiedene Modelle, darunter 13 Diesel, zwei Benziner und jeweils ein Diesel-Hybrid und Elektroauto. Die Dominanz der Selbstzünder resultiert aus der Tatsache, dass die Tester neben Fahrverhalten und Komfort insbesondere die Wirtschaftlichkeit der Autos bewerteten.

In den beiden Kategorien Minicars und Kleinwagen sind allerdings die Benziner vorne. Der Fiat 500 0.9 Twin Air wurde bestes Import-Minicar, den Gesamtsieg sicherte sich, als einziges Elektroauto, der Smart Fortwo Electric-Drive.

Elektro

In den beiden Kategorien Minicars und Kleinwagen liegen die Benziner vorne. Der Fiat 500 0.9 Twin Air wurde bestes Import-Minicar, den Gesamtsieg sicherte sich, als einziges Elektroauto, der Smart Fortwo Electric-Drive.

Kleinwagen

Bei den Kleinwagen gewann der Peugeot 208 e-HDI 92 die Import- und der Audi A1 Sportback 1.4 TFSI die Gesamtwertung.

Obere Mittelklasse

Die Gesamtwertung in der oberen Mittelklasse entschied mit dem Mercedes E300 Bluetec Hybrid T-Modell, das einzige Fahrzeug mit Diesel-Hybrid-Antrieb, für sich, die Importwertung ging an den Jaguar XF.

Mittelklasse

Mittelklasse: Während der Gesamtsieg an den Mercedes E 300 Bluetec Hybrid T-Modell ging, fuhr der Jaguar XF 2.2 Diesel in der Importwertung die besten Noten ein.

Mittelklasse-Kombi

Nur ein Fahrzeug von asiatischen Herstellern schaffte den Sprung aufs Siegertreppchen. Der Hyundai i40 cw 1.7 CRDI lag bei der Importwertung in der Mittelklasse vorne, der Gesamtsieg ging an den BMW 320d.

Der Mittelklassekombi i40cw feierte seinen Marktstart in Deutschland im September 2011 und wurde seither, gemeinsam mit der Limousine i40, die im Februar 2012 die Modellreihe ergänzte, rund 5.000 Mal verkauft. Beide Fahrzeuge entstanden im europäischen Forschungs-, Entwicklungs- und Designzentrum von Hyundai in Rüsselsheim unter der Federführung von Chefdesigner Thomas Bürkle. Mit einem Gepäckraumvolumen von 553 bis 1.719 Litern gehört der Kombi zu den geräumigsten Fahrzeugen seiner Klasse. Für beide Modellvarianten bietet Hyundai spezielle Business-Pakete an, die für zusätzlichen Komfort bei Vielfahrern sorgen. Der i40cw 1.7 CRDi ist erhältlich ab einem Bruttopreis von 24.990 Euro (23.352 Euro netto).

Importwertung

Der Hyundai i40 lag bei der Importwertung in der Mittelklasse vorne, der Gesamtsieg ging an den BMW 320d.

Innovationspreis

Immerhin gewann Mazda für seine „Skyactive-Technologie“, die konsequenten Leichtbau und eine Optimierung der Verbrennungsmotoren propagiert, den Innovationspreis.

Kleine SUV

In den Klassen SUV und Vans vergaben die Tester jeweils einen Preis für kompakte und große Fahrzeuge. Bei den kleinen SUV gewannen Volvo XC60 D5 AWD und BMW X3 xDrive 20d, bei den großen SUV ...

Kompakte SUV

Kleine und kompakte SUV: Der gesamtsieg geht an den BMW X3 xDrive 20d, der Volvo XC 60 D5 AWD führt 2012 die Importwertung in dieser Klasse bei den Fuhrpark-Managern an.

Große SUV

Bei den großen SUV siegten der Range Rover Sport SD V6 und der Porsche Cayenne Diesel.

Kompaktwagen

Der Sieg in der Klasse der Kompakten ging an den Volkswagen-Konzern, die Importwertung gewann Skoda mit dem Octavia Combi in der Ausführung 1.6 TDI Greentect, die Gesamtwertung gewann in diesem Jahr in dieser Klasse Audi mit dem A3 Sportback, ebenfalls mit 1.6 TDI-Motorisierung.

Kompakt Vans

Die einzige Wertung bei den Kompakt-Vans entschied der Mercedes B 180 CDI für sich.

Maxi-Vans

Die besten Maxi-Vans waren der Seat Alhambra und der VW Sharan, beide mit der Motorisierung 2.0 TDI.

Die Teilnehmer

An der Wahl nahmen 2.732 Fuhrparkprofis teil. Neben Fahrzeugherstellern, Leasinggesellschaften und Versicherungen stellten sich auch Tankkartenanbieter, Werkstätten und Reifenhersteller der Wahl. Gewürdigt wurden Unternehmen, die sich erfolgreich im Flottenmarkt engagieren, überdurchschnittliche Qualität liefern, sich großer Sympathie erfreuen oder besonders kundenorientiert arbeiten.

Die besten Marken

Als „Die besten Marken“ wurden ausgezeichnet: Audi für guten Service für Flottenkunden; Volkswagen Leasing, CPM Car Professional Management, Europcar, Volkswagen als umweltfreundlichste Marke, Continental, Vergölst für den Reifeservice, Aral für die Tankkarten, Allianz, A.T.U. als freie Werkstätten und als Pkw-Börse autoscpout24.de.

Hochwertige Räder zwischen 2.000 und 3.000 Euro bietet beispielsweise der Anbieter Leasing E-Bike aus Bremen an. Das Leasingmodell bietet Arbeitsgebern die Möglichkeit mit geringen monetären Aufwand von 60 bis 90 Euro im Monat einen realen Jahresbonus anbieten zu können, der die üblichen Jahreszahlungen der meisten Arbeitnehmer weit übersteigt, denn: „Die E-Bikes und Pedelecs können auch per Gehaltsumwandlung zur Verfügung gestellt werden. Das bietet sowohl dem Arbeitnehmer als auch dem Arbeitgeber zusätzliche steuerliche Vorteile, wie geringere Lohnsteuer beziehungsweise Lohnnebenkosten “, erläutert Ronald Bankowsky, Geschäftsführer von Leasing E-Bike.

Wie bei Dienstwagen wird ein Teil der Kosten auf den Fiskus abgewälzt. Bei üblichen Auszahlungen des 13. Monatsgehalts am Ende des Jahres, geben Arbeitgeber (21 Prozent Lohnnebenkosten) und Arbeitnehmer (55 Prozent Lohnsteuer und Sozialnebenkosten) aus und es verbleibt netto beim Arbeitnehmer ein geringerer Ertrag.

Wird hingegen für das 13. Gehalt ein E-Bike im Wert von 2.500 Euro geleast, hat der Mitarbeiter für drei Jahre einen hohen Nettowert zur Verfügung und der Arbeitgeber reduziert die Lohnkosten erheblich, indem er die Aufwendungen für das 13. Gehalt auf drei Jahre strecken kann.

Das Unternehmen schafft das Fahrrad per Leasing inklusive eines Wartungsvertrages an und überlässt es dem Angestellten, der das Rad auch privat nutzen darf. Die private Nutzung gilt als geldwerter Vorteil und muss mit einem Prozent des Listenpreises im Monat versteuert werden. Kostet das Rad 2500 Euro, bezahlt der Arbeitnehmer schließlich etwa nur 130 Euro im Jahr, anstatt das 13. Gehalt auf einen Schlag unter hohen Abgaben versteuern zu müssen.

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