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17.12.2014

09:34 Uhr

Leighton verkauft Anteil an Servicegeschäft

Hochtief-Tochter senkt die Verschuldung

Hochtief-Chef Verdes greift bei der australischen Tochter durch: Leighton verkauft 50 Prozent an seinem Servicegeschäft. Die Millionen von Finanzinvestor Apollo tun dem Unternehmen gut.

Leighton-Mitarbeiter in Melbourne: Die Hochtief-Tochter verkauft einen Teil ihres Servicegeschäfts. AFP

Leighton-Mitarbeiter in Melbourne: Die Hochtief-Tochter verkauft einen Teil ihres Servicegeschäfts.

FrankfurtDie australische Hochtief-Tochter Leighton hat einen 50-prozentigen Anteil am Servicegeschäft an den Finanzinvestor Apollo verkauft. Durch den Barerlös von rund 460 Millionen Euro werde der Verschuldungsgrad von Leighton um rund zehn Prozent sinken, teilte Hochtief am Mittwoch mit.

Leighton hatte verschiedene Geschäftsaktivitäten und Wartungsgeschäfte in eine neue Gesellschaft übertragen, die nun gemeinsam mit Apollo betrieben wird. Leighton hält die restlichen 50 Prozent an dem Unternehmen. Mit einem Gesamtumsatz von mehr als 1,46 Milliarden Euro im Jahr 2014 und rund 2,65 Milliarden Euro an laufenden Projekten sowie etwa 6.400 Mitarbeitern entstehe eines der größten Dienstleistungsunternehmen Australiens.

Das Geschäft sei beim Verkauf mit 710 Millionen Euro bewertet worden. Die neue Gesellschaft werde ihren Kunden in verschiedenen Branchen Dienstleistungen wie etwa Wartung und Planung anbieten.

Hochtief-Tochter: Leighton verkauft Sparte John Holland an Chinesen

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Der Baukonzern China Communications Construction übernimmt John Holland, eine Sparte der australischen Hochtief-Tochter Leighton. Der Verkauf ist Teil eines umfassenden Umbauvorhabens und soll Schulden abbauen.

Firmenchef Marcelino Fernandez Verdes, der in Personalunion auch Chef von Hochtief ist, hatte Leighton im Juni einen umfassenden Umbau verordnet. Erst vergangene Woche verkauften die Australier ihre Sparte John Holland für 951 Million Dollar (767 Million Euro) an den chinesischen Baukonzern China Communications Construction.

Von

rtr

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