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17.02.2004

09:42 Uhr

Lichtblick

BBDO sieht Ende der Werbekrise

Noch-BBDO-Chef Rainer Zimmermann hat das vergangene Jahr im Rahmen der gestrigen Jahrespressekonferenz als das letzte einer Werbekrise bezeichnet.

Gibt sich optimistisch: Hubertus von Lobenstein.

Gibt sich optimistisch: Hubertus von Lobenstein.

Der Omnicon-Tochter ist es aufgrund des Sarbanes Oxley Actes derzeit noch verwehrt Unternehmensdaten für 2003 herauszugeben. Der Umsatz sei aber, wie in den Jahren zuvor, noch einmal gestiegen. Die Mitarbeiterzahl sei dagegen auch im letzten Jahr gesunken. Daraus ergebe sich naturgemäß ein gestiegener Ertrag. Insgesamt habe die größte deutsche Agenturgruppe über die letzten drei Jahre etwa 15 Prozent der Mitarbeiter abgebaut.

Laut geschäftsführendem Gesellschafter Hubertus von Lobenstein, der zusammen mit André Kemper ab 1. April CEO von BBDO Germany sein wird, zeichnet sich aber ein positiver Trend ab. Sowohl die Automobilhersteller, als auch Telekommunikation und der Handel würden wieder vermehrt Mittel in die Werbung leiten. BBDO selber habe dabei den ehrgeizigen Geschäftsplan für den Januar bereits übererfüllt. Erfreulich sei auch, dass die seit dem 1. Januar 2004 unter dem Namen BBDO Campaign firmierende klassische Werbeagentur des Branchenprimus im vergangenen Jahr acht neue Kunden darunter Kaufhof und Siemens Business Solutions gewinnen sowie eine Reihe bestehender Kunden wie Oetker, BMW, Henkel oder Postbank ausbauen konnte.

Obwohl damit das klassische Werbegeschäft der Düsseldorfer zugelegt hat, geht das Geschäft mit der klassischen Werbung anteilsmäßig tendenziell zurück: Die BBDO Gruppe ist mittlerweile in den Feldern Consulting, PR, Media, Customer Relationship Management (CRM), Events und Promotion unterwegs. Während letztgenannte Bereiche im Moment eher rückläufig sind, bleibt der Bereich Kundenbeziehungsmanagement stabil, während die drei erstgenannten Felder sogar stark wachsend sind. Insbesondere der Bedarf an vorgelagerter Beratung steige.

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