Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.06.2017

15:10 Uhr

Deutsche Touring

Fernbusse fahren trotz Insolvenz weiter

Trotz Insolvenz läuft der Betrieb bei der Deutschen Touring weiter. Laut Insolvenzverwalter befinden sich die Verhandlungen mit Investoren bereits in der Endphase. 20 Arbeitsplätze müssten abgebaut werden.

Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit musste das Unternehmen im April 2017 den Gang zum Amtsgericht antreten. Eurolines

Deutsche Touring

Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit musste das Unternehmen im April 2017 den Gang zum Amtsgericht antreten.

Frankfurt/EschbornBeim Fernreisebus-Anbieter Deutsche Touring - Europabus geht der Betrieb auch im Insolvenzverfahren weiter. Die Verhandlungen mit interessierten Investoren befänden sich in der Endphase, berichtete am Mittwoch der Insolvenzverwalter Miguel Grosser.

Da gleichzeitig mit dem Betriebsrat ein Sozialplan mit Interessensausgleich verhandelt worden sei, könne der Betrieb bis zu einer Entscheidung kostendeckend aufrecht erhalten werden. Von rund 114 Stellen müssen 20 abgebaut werden, was teilweise schon durch Eigenkündigungen einiger Mitarbeiter geschehen sei, erläuterte ein Sprecher.

Das Traditionsunternehmen aus Eschborn bei Frankfurt hatte im April unter dem Druck des scharfen Preiswettbewerbs im Fernbusmarkt beim Amtsgericht Frankfurt Insolvenz angemeldet. Der Anbieter betreibt mit externen Busunternehmen nach eigenen Angaben 260 Linien und Zubringerstrecken in 34 europäischen Ländern. Dazu kommen Ticket-Shops sowie der Betrieb der Busbahnhöfe in Hannover und Stuttgart.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×