Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.09.2015

15:37 Uhr

Lohnsteigerungen

Fachkräfte können 2016 mit mehr Geld rechnen

Fachkräfte und Manager können im kommenden Jahr mit Lohnsteigerungen in Höhe von drei Prozent rechnen. Grund dafür sei vor allem die gute Entwicklung in Unternehmen. Doch nicht jedes Land in Europa sei davon betroffen.

2016 können Gutverdiener mit mehr Lohn rechnen. dpa

Lohnsteigerung

2016 können Gutverdiener mit mehr Lohn rechnen.

GummersbachGutverdiener können der Unternehmensberatung Kienbaum zufolge im kommenden Jahr mit Lohnsteigerungen rechnen. Die Gehälter von Fachkräften und Spezialisten, im unteren Management und bei Vorständen steigen um jeweils 2,7 bis 2,9 Prozent, teilte Kienbaum am Montag in Gummersbach mit. Gründe für die positive Gehaltsentwicklung seien die gute geschäftliche Entwicklung in den Unternehmen und ihre positiven wirtschaftlichen Aussichten. Die Gehaltsentwicklung werde in vielen Unternehmen aber auch „maßgeblich“ durch die individuelle Leistung beeinflusst.

Kienbaum untersuchte die Gehaltsentwicklung in 26 europäischen Ländern. Besonders hoch werden die Gehaltssteigerungen in West- und Südeuropa demnach in Norwegen, den Niederlanden und Deutschland sein; unter Berücksichtigung der Teuerungsrate liege Deutschland aber mit einem Gehaltsplus von 1,3 Prozent nur noch im Mittelfeld.

Dank niedriger Inflation: Deutsche haben mehr Geld in der Tasche

Dank niedriger Inflation

Deutsche haben mehr Geld in der Tasche

Im ersten Quartal sind die Reallöhne in Deutschland kräftig gestiegen. Allerdings liegt das nicht in erster Linie an höheren Bezahlungen. Die niedriger Inflation führt dazu, dass die Deutschen mehr Geld verdienen.

In Mittel-, Ost-, und Südosteuropa entwickeln sich die Gehälter demnach sehr unterschiedlich - in der Türkei und Russland seien 2016 deutliche Steigerungen zu erwarten, in Bulgarien, Kroatien und Slowenien dagegen nur mäßige.

Unter Berücksichtigung der Inflation allerdings könnten sich die Gehälter in Russland und der Türkei sogar negativ entwickeln - dort werde jeweils eine sehr hohe Preissteigerung erwartet.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×