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04.07.2014

14:44 Uhr

Luxemburg

EU prüft möglichen Steuerdeal mit Luxemburg

Konzerne nutzen Steuerregeln in verschiedenen Ländern so aus, dass sie möglichst wenig Steuern zahlen. Im Gegensatz zu staatlicher Hilfe ist das nicht verboten. Nun prüft die EU, ob Luxemburg Amazon ins Land gelockt hat.

Laut der „Financial Times“ prüft die EU, ob Amazon gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt. dpa

Laut der „Financial Times“ prüft die EU, ob Amazon gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt.

Brüssel Die EU-Kommission interessiert sich einem Medienbericht zufolge für mögliche Steuervorteile für den US-Versandriesen Amazon in Luxemburg. Die Kommission habe von Luxemburg, wo Amazon seine Europa-Zentrale hat, Informationen zur von dem US-Konzern zu zahlenden Unternehmenssteuer angefordert, berichtete die Wirtschaftszeitung „Financial Times“ am Freitag. Geprüft werden solle, ob gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen werde.

Ein Kommissionssprecher in Brüssel sagte auf Anfrage lediglich, die Kommission sammle „weiterhin Informationen zu den Steuerpraktiken in mehreren Mitgliedsstaaten“. Angaben zu einzelnen Unternehmen wollte der Sprecher nicht machen.

Anfang Juni hatte die EU-Kommission wegen der Steuerspar-Praktiken multinationaler Konzerne in Europa förmliche Wettbewerbsverfahren eingeleitet, dabei geht es um den Smartphone- und Computerhersteller Apple in Irland, die Kaffeehaus-Kette Starbucks in den Niederlanden und Fiat Finance and Trading in Luxemburg.

Die beliebtesten deutschen Händler

Quelle

Die Beratungsfirma OC&C hat 30.000 Kunden in neun Ländern befragt. Die hier gezeigten Ergebnisse beziehen sich auf Deutschland. Die Kunden wurden unter anderem zu Preisen, Qualität, Service und Markenvertrauen befragt. Maximal waren 100 Punkte zu erreichen, ein Wert von mehr als 75 gilt als „sehr gut“.
Stand der Veröffentlichung: Dezember 2013.

Platz 10

bonprix
Mode
Indexwert: 77,9 (plus 1,9 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 9

Otto
Multisortimenter
Indexwert: 77,9 (minus 0,1 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 8

Globus
Lebensmittel
Indexwert: 78,1 (minus 2,3 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 7

Tchibo
Multisortimenter
Indexwert: 79 (minus 1,0 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 6

Rossmann
Drogerie
Indexwert: 79,6 (plus 0,8 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 5

Müller
Drogerie
Indexwert: 80,0 (plus 2,2 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 4

Thalia
Bücher
Indexwert: 81 (minus 1,4 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 3

Douglas
Drogerie
Indexwert: 81,1 (plus 2,7 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 2

Amazon
Multisortimenter
Indexwert: 82,5 (minus 7,7 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 1

dm
Drogerie
Indexwert: 84,2 (minus 1,3 Punkte gg. Vorjahr)

Große Konzerne nutzen die Steuerregeln in den verschiedenen Ländern so aus, dass sie möglichst wenig Steuern zahlen, etwa durch Geldströme zwischen Tochterunternehmen. Die Ausnutzung solcher Regeln ist nicht verboten. Die EU-Kommission prüft vielmehr, ob Staaten bestimmte Konzerne bei den Steuern besonders begünstigen. Dann könnte es sich indirekt um staatlichen Hilfen handeln, die gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen.

Von

afp

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