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28.03.2006

12:23 Uhr

Management-Literatur

Wettstreit der Regionen

In seinem Buch stellt sich Kenichi Ohmae, Mitgründer und langjähriger Chef von McKinsey Japan, die Frage, wie sich die Globalisierung weiterentwickeln wird. Anhand zahlreicher Beispiele analysiert der Top-Managementberater gründlich die Wirkungsprinzipien der Globalisierung.

sel DÜSSELDORF. „Vor zwanzig Jahren war Globalisierung lediglich ein Schlagwort“, schreibt Kenichi Ohmae. „Heute ist daraus Realität geworden.“ Der Mitgründer und langjährige Chef von McKinsey Japan richtet den Blick nun wieder nach vorn und fragt sich, wie die „Global Economy“ sich weiter entwickelt. Anhand zahlreicher Beispiele analysiert der Top-Managementberater gründlich die Wirkungsprinzipien der Globalisierung. Er beleuchtet die erfolgreichen Iren und Inder, kritisiert, wie Nationalstaaten die weltweite Evolution der Ökonomie bremsen. Und beschreibt, wie mobile Kommunikation, Internet und Englisch als Lingua Franca der Weltwirtschaft zu Plattformen der Globalisierung geworden sind.

Nachdem der alte Verteilungsstaat auf eine wettbewerbstaugliche Größe zurechtgeschrumpft ist, werden Regionen noch stärker um Unternehmen konkurrieren, prophezeit Ohmae. Er sieht neue Kraftzentren entstehen: Die Inselprovinz Hainan in China etwa könnte Stützpunkt der Öl- und Gasförderung im südchinesischen Meer werden. Die Ostseeküste zwischen Danzig und Riga wächst zum Outsourcing-Standort für deutsche, dänische und schwedische Firmen. Und die Megastadt São Paolo wird das Wirtschaftszentrum eines prosperierenden Südamerikas.

Kenichi Ohmae
Was kommt nach der Globalisierung?
Econ

Berlin 2006
400 Seiten
24,90 Euro

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