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28.01.2005

09:40 Uhr

Mannesmann-Prozess

Zivilverfahren zwischen Klaus Esser und dem Land NRW beginnt

Fast auf den Tag genau fünf Jahre nach der spektakulären Übernahme von Mannesmann durch Vodafone ist das Düsseldorfer Oberlandesgericht am kommenden Mittwoch mit dem Fall befasst.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Mannesmann Klaus Esser. Foto: dpa

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Mannesmann Klaus Esser. Foto: dpa

HB DÜSSELDORF. In einem Zivilverfahren kreuzt der ehemalige Mannesmann-Chef Klaus Esser juristisch die Klingen mit dem Land Nordrhein-Westfalen. In erster Instanz hatte sich Esser vor fast zwei Jahren 10 000 Euro Schmerzensgeld vom Land erstritten. Das Landgericht hatte befunden, dass die Behörden mit unzulässigen Presseauskünften die Persönlichkeitsrechte Essers verletzt hätten, in der Hauptsache aber Essers Klage abgewiesen. Beide Seiten hatten gegen das Urteil Berufung eingelegt. Der Manager hatte insgesamt 200 000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz gefordert.

Im Strafprozess um die umstrittenen Millionenprämien im Zuge der Übernahme waren im vergangenen Jahr alle Angeklagten, darunter auch Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, freigesprochen worden. Eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs in der Strafsache steht noch aus.

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