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25.01.2017

11:35 Uhr

Mark Zuckerberg sagt ab

Kein Hoodie im Weißen Haus

VonJohannes Steger

Mark Zuckerberg will 2017 alle 50 US-Bundesstaaten besuchen. Doch Spekulationen, er laufe sich damit für eine Präsidentschaftskandidatur warm, erteilt der Facebook-Chef nun eine Absage. Schließlich hat er Größeres vor.

Der Facebook-Chef will nicht Präsident werden. AP

Mark Zuckerberg

Der Facebook-Chef will nicht Präsident werden.

DüsseldorfFür die einen Amerikaner war es ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Zeit nach Trump – für die anderen wohl eine Horrorvorstellung: Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte zum Jahreswechsel den Eindruck erweckt, er hege Ambitionen auf das Amt des US-Präsidenten. Schließlich hatte Zuckerberg in seiner jährlichen „Challenge“ angekündigt, in diesem Jahr alle US-Bundesstaaten besuchen zu wollen. Das klang nach Wahlkampf-Tour. Zudem gab es Hinweise darauf, dass Zuckerberg ausgelotet habe, wie sich ein politisches Amt mit seiner Funktion als Facebook-Chef vereinen lässt.

Doch es wird nichts aus dem Kapuzenpulli im Weißen Haus; Mark Zuckerberg hat die Spekulationen zurückgewiesen. Das US-Nachrichtenportal „Buzzfeed“ hatte den Facebook-Chef angefragt – und eine eindeutige Antwort erhalten: „Nein“, schrieb Zuckerberg. Er konzentriere sich darauf, die Facebook-Community auszubauen und für die Chan-Zuckerberg-Initiative zu arbeiten.

Welche Facebook-Dienste die Deutschen nutzen

Mehr als „Gefällt mir”

Facebook ist nicht nur eine Internetseite oder eine App. Das soziale Netzwerk wurde in den vergangenen Jahren kräftig erweitert. Die bekanntesten Teile sind der Facebook Messenger, Instagram und Whatsapp. Das Statistik-Portal Statista hat die Deutschen gefragt, welche Dienste und Produkte sie mindestens gelegentlich nutzen.

Facebook allgemein

72 Prozent nutzen das Social Media Portal. Dabei ist der Unterschied zwischen Männern (73 Prozent) und Frauen (71 Prozent) gering.

Facebook Messenger

Den Facebook-Nachrichtendienst nutzen 43 Prozent der Befragten – Männer wie Frauen.

Instagram

Den Online-Dienst Instagram zum Teilen von Fotos und Videos nutzen 26 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen.

Whatsapp

Den Instant-Messaging-Dienst, der seit dem Jahr 2014 zu Facebook gehört, wird 70 Prozent der Befragten genutzt. Mit 71 Prozent männlichen und 70 Prozent weiblichen Nutzern sind die Unterschiede bei den Geschlechtern gering.

Mit ihrer gemeinnützigen Stiftung hatten Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan Anfang der Woche das Start-up Meta erworben. Die Suchmaschine für Künstliche Intelligenz will Forschern und potentiellen Investoren wissenschaftliche Studien zugänglich machen. Das Milliardärs-Paar hatte bei der Geburt ihrer Tochter Max angekündigt, 99 Prozent ihrer Facebook-Anteile im Laufe ihres Lebens für die Initiative zu veräußern. Das Ziel der Stiftung: Alle Krankheiten heilen.

Bei so viel Ambition wäre wahrscheinlich auch keine Zeit für Wahlkampf. Eine anonyme Quelle verriet „Buzzfeed“ zudem: „Für Mark ist Facebook eine globale Gemeinschaft, die schon jetzt eine wichtige Rolle im Leben von Milliarden Menschen überall auf der Welt spielt.“ Und habe so auch eine wichtige Rolle die Basis für Anliegen aufzurütteln. Wer Chef von Facebook ist, wer braucht da ein politisches Amt?

Kommentare (1)

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25.01.2017, 17:45 Uhr

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