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24.01.2007

15:00 Uhr

Markenführung

Eine Marke weltweit - Stringenz ist nicht alles

Im Zuge der Globalisierung kämpfen Unternehmen zunehmend mit einem einheitlichen Unternehmensauftritt in den verschiedenen Märkten. Eine sehr stringente Markenpolitik, die wenig Veränderung in der Gestaltung der Kundenkommunikation zulässt, um auf lokale Bedürfnisse eingehen zu können, hat jedes fünfte Unternehmen.

Das bestätigt eine Studie im Auftrag von SDL International mit über 145 Führungskräften. 45 Prozent aller Befragten bestätigen, dass es schwierig sei, einen weltweit durchgängigen Markenauftritt online wie offline umzusetzen. Und nur rund ein Drittel glaubt, dass ihre Kundenkommuikation die Unternehmensmarke konsistent umsetzt. Als besonders schwer gilt die einheitliche Kommunikation im direkten Kundenkontakt (65 Prozent) und bei Marketingunterlagen (39 Prozent). Als eine noch größere Herausforderung sehen die Umfrageteilnehmer das Markenmanagement auf internationalem Parkett: Die Hauptschwierigkeiten seien hier kulturelle Unterschiede (63 Prozent), Sprachbarrieren und Übersetzungsprobleme (44 Prozent).

Eine sehr stringente Markenpolitik, die wenig Veränderung in der Gestaltung der Kundenkommunikation zulässt, um auf lokale Bedürfnisse eingehen zu können, hat jedes fünfte Unternehmen. Nur jedes zehnte Unternehmen behauptet von sich, ein eigenes Markenmanagement für jedes Land zu haben und regionale Unterschiede entsprechend umsetzen zu können. "Große Unternehmen stehen vor der Herausforderung einen einheitlichen Markenauftritt zu schaffen und dabei die lokalen Gegebenheiten nicht zu vernachlässigen", erklärt Chris Boormann, Chief Marketing Officer von SDL. Unternehmen, die einen einheitlichen Markenauftritt verfolgen und dabei lokale Gegebenheiten berücksichtigen, hätten mehr Erfolg bei der Expansion.

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