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10.03.2017

16:20 Uhr

Marktforscher

GfK bekommt neuen Chef

Ab dem 15. März wird Peter Feld beim Marktforscher GfK den Chefposten übernehmen. Der ehemalige Vorstandschef des Besteckherstellers WMF löst damit den Unternehmensberater Gerhard Hausruckinger ab.

Laut eigenen Angaben hat GfK 13.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen erforscht, wie Menschen leben, denken und konsumieren. dpa

Marktforscher GfK

Laut eigenen Angaben hat GfK 13.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen erforscht, wie Menschen leben, denken und konsumieren.

NürnbergNach dem Einstieg des US-Investors KKR hat der angeschlagene Marktforscher GfK nun auch einen neuen Chef. Vorstandsvorsitzender wird Peter Feld, der bis November den Küchengeräte-Hersteller WMF geleitet hat. Der 51-Jährige löst Gerhard Hausruckinger am 15. März ab, wie die GfK am Freitag in Nürnberg mitteilte. Hausruckinger hatte die Leitung des Marktforschers im vergangenen Jahr übergangsweise von Matthias Hartmann übernommen, der die GfK nach enttäuschenden Geschäftszahlen verlassen hatte.

„Mit Peter Feld haben wir nicht nur einen hervorragenden und sehr erfahrenen Manager für uns gewinnen können, sondern auch jemanden, der weiß, mit den Herausforderungen unseres Unternehmens umzugehen“, sagte GfK-Aufsichtsratschef Ralf Klein-Bölting. Feld sei ein Experte für internationale Expansion und Digitalisierung.

EU-Kommission: Grünes Licht für KKR-Einstieg bei der GfK

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Grünes Licht für KKR-Einstieg bei der GfK

Der US-Investor KKR konnte nun auch eine der letzten Hürden beim Einstieg in das deutsche Marktforschungsunternehmen GfK überwinden. Die EU-Kommission hat keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken.

Die GfK mit 13 000 Mitarbeitern kämpft seit längerem mit Problemen. Das im S-Dax notierte Unternehmen schrieb 2015 Verluste und büßte vergangenes Jahr weiter an Umsatz ein. Nach vorläufigen Zahlen von Ende Januar fielen die Erlöse um 3,8 Prozent auf rund 1,48 Milliarden Euro. Endgültige Zahlen stellt die GfK am Dienstag (14. März) vor.

Der Mehrheitsgesellschafter GfK-Verein sah sich wegen der wirtschaftlichen Probleme gezwungen, einen Investor ins Boot zu holen. Jüngst gab die EU-Kommission grünes Licht für den Einstieg von KKR. Die GfK leidet unter der Konkurrenz von Start-ups und Internet-Firmen, die Verbraucherbefragungen billiger anbieten.

Von

dpa

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