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11.11.2015

21:49 Uhr

Martin Winterkorn

Audi sucht einen neuen Aufsichtsratschef

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte hat Martin Winterkorn nicht nur seinen Posten als Vorstandsvorsitzender bei VW gekostet. Auch bei der Porsche-Holding nahm er seinen Hut. Nun zieht Audi nach.

Martin Winterkorn bei der Hauptversammlung von Audi im Mai 2015: Der Manager legt sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzendes des Autobauers nieder. dpa

Audi und Winterkorn

Martin Winterkorn bei der Hauptversammlung von Audi im Mai 2015: Der Manager legt sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzendes des Autobauers nieder.

BerlinDer frühere VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn hat inmitten der Abgasaffäre mit sofortiger Wirkung auch sein Amt als Audi-Aufsichtsratschef niedergelegt. Ein Sprecher der VW-Tochter bestätigte am Mittwochabend einen entsprechenden Bericht der Ingolstädter Zeitung "Donaukurier".

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Die VW-Tochter Audi nimmt die Aufklärung des Dieselgates selbst in die Hand. Dies sei selbstverständlich kein Misstrauensvotum in Richtung Wolfsburg, heißt es seitens des Konzerns. Was aber sonst?

Winterkorn war wegen des Skandals um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen am 23. September vom Posten des VW-Vorstandsvorsitzenden zurückgetreten. Zum 31. Oktober gab er außerdem den Chefposten bei der Porsche-Holding auf.

VW hatte im September zugegeben, dass in etwa elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Software eingesetzt wurde, die den Ausstoß von Stickoxiden im Testbetrieb als zu niedrig auswies. Vergangene Woche gestand das Wolfsburger Unternehmen zudem ein, dass bei vermutlich rund 800.000 seiner Autos der tatsächliche Ausstoß des klimaschädlichen Gases CO2 höher ist als angegeben.

Von

afp

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