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29.08.2013

13:51 Uhr

Medienbericht

Google-Gründer trennt sich von Ehefrau

Einem Medienbericht zufolge lebt Google-Mitgründer Sergey Brin getrennt von seiner Ehefrau. Selbst im Falle einer Scheidung solle das aber keinen Einfluss auf sein gewaltiges Aktienpaket an Google haben.

Google-Mitgründer Sergey Brin trägt zuletzt oft die Datenbrille „Google Glass“. Reuters

Google-Mitgründer Sergey Brin trägt zuletzt oft die Datenbrille „Google Glass“.

DüsseldorfDer Ehevertrag von Google-Mitgründer Sergey Brin ist plötzlich ein Thema im Silicon Valley. Der Grund: Brin lebt einem Bericht des Blogs „All Things D“ zufolge bereits seit Monaten getrennt von seiner Ehefrau Anne Wojcicki. Brin hält ein mehr als 20 Milliarden Dollar schweres Aktienpaket an Google und hält einen Großteil der Stimmrechte. Selbst im Falle einer Scheidung soll es dem Bericht zufolge aber „keine materiellen Auswirkungen auf Google“ geben.

Brin und Wojcicki sind eines der prominentesten Paare in der Technologie-Region südlich von San Francisco. Wojcicki ist Mitgründerin der Firma 23andMe, die Gentest anbietet. Zu den Investoren gehört neben Google auch Brin. Das Paar ist seit sechs Jahren verheiratet und hat zwei Kinder.

Googles wichtigste Geschäfte

Vielzahl an Produkten

Google Suche, Gmail, Google Maps, der Online-Speicher Google Drive, das Smartphone-Betriebssystem Android mit dem App-Store Google Play und, und, und: Die Liste der Google-Dienste wird immer länger. Und in seinen geheimen Labs arbeitet der Konzern an einem selbstfahrenden Auto oder Ballons, über die entlegene Gegenden mit Internet-Zugängen versorgen sollen.

Hochprofitable Suche

Wenn es aber um das Geldverdienen geht, ist Google vom Geschäft mit Online-Werbung abhängig. Fast 90 Prozent des Umsatzes stammen aus diesem Segment, ein Großteil aus der Internet-Suche. In der Bilanz wird sonst nur noch ein Segment mit dem wenig aussagekräftigen Titel „Other“ (Anderes) aufgelistet.

Android

Googles Betriebssystem Android dominiert den Smartphone-Markt. Es hilft dem Konzern, seine Dienste fürs mobile Internet zu verbreiten, sorgt mit dem Play Store mit Apps, Filmen und Musik aber auch für wachsende Einnahmen. Experten vermuten, dass diese den Großteil des „sonstigen“ Umsatzes ausmachen.

Google Appsl

Um sich aus der Abhängigkeit aus den Werbeeinnahmen zu befreien, hat Google in den vergangenen Jahren immer wieder Initiativen gestartet, etwa kostenpflichte Anwendungen für Firmen. Das Office-Paket Apps for Business und die E-Mail-Plattform sind Kernbestandteile der Geschäftskundenstrategie. Google Apps generiert Umsatz aus monatlichen Gebühren.

Google+

Soziale Netzwerke sind viele Internet-Nutzer zum ersten Anlaufpunkt im Internet geworden. Facebook ist hier mit Abstand die Nummer 1, Google will dem Marktführer mit Google+ Paroli bieten. Dass der Konzern den riesigen Abstand aufholt, ist allerdings unwahrscheinlich.

Cloud Computing

Ob Gmail, Google Docs oder Google Drive: Google-Dienste laufen nicht auf dem lokalen Rechner, sondern im Rechenzentrum. Der Konzern hat eine große Expertise in Sachen Cloud Computing, die er auch vermarkten will: Firmen können Rechenleistung oder Speicher bei dem Konzern mieten.

Chrome OS

Google will mit Chrome OS ein neuartiges Betriebssystem für Computer etablieren – es setzt voll aufs Internet und ruft Daten und Dienste aus der „Wolke“ ab. Mit dem System will das Unternehmen seine Produkte verbreiten. Bislang ist die Verbreitung von Chrome OS allerdings noch überschaubar.

Brin soll dem Bericht zufolge eine Beziehung mit einer Google-Mitarbeiterin haben. Das Pikante daran: Dieselbe Mitarbeiterin soll zuvor mit dem Leiter des Produkt-Managements des mobilen Google-Betriebssystems Android, Hugo Barra, zusammen gewesen sein. Barras Entscheidung zum chinesischen Telefonhersteller Xiaomi zu wechseln, soll aber bereits gefallen sein, bevor er von der pikanten Beziehung erfahren habe.

Anm. d. Red.: In einer ersten Version war der Titel von Hugo Barra falsch bezeichnet. Er leitete das Produktmanagement von Android.

Von

mdo

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