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13.02.2014

15:47 Uhr

Medienkonzern

Funke-Verlag trennt sich von Geschäftsführer Nienhaus

Anfang Januar hatte die Funke Mediengruppe mitgeteilt, dass Geschäftsführer Nienhaus den Konzern verlässt. Jetzt ist es soweit. Ob die Übernahme der Springer-Titel eine Rolle bei der Trennung spielten, ist nicht bekannt.

Im Januar hatte Funke mitgeteilt, Nienhaus werde seinen Vertrag, der noch bis Mitte 2015 gelaufen wäre, auf eigenen Wunsch nicht verlängern. dpa

Im Januar hatte Funke mitgeteilt, Nienhaus werde seinen Vertrag, der noch bis Mitte 2015 gelaufen wäre, auf eigenen Wunsch nicht verlängern.

EssenEinen Monat nach der Ankündigung hat die Essener Funke Mediengruppe („WAZ“, „Gong“) die Trennung von Geschäftsführer Christian Nienhaus (54) vollzogen. Nienhaus habe sein Amt am Donnerstag niedergelegt, teilte Funke schriftlich mit. Damit stehen nun die Geschäftsführer Manfred Braun (61) und Thomas Ziegler (46) allein an der Spitze des Konzerns, der im vergangenen Sommer vom Medienhaus Axel Springer für 920 Millionen Euro mehrere Zeitungen („Hamburger Abendblatt“, „Berliner Morgenpost“) und Zeitschriften gekauft hatte.

Die Transaktion bleibe vom Weggang von Nienhaus unberührt, hatte Funke im Januar mitgeteilt. Für Teile des Deals steht aber noch die Entscheidung des Bundeskartellamts aus. Nienhaus hatte unter anderem bei der „Badischen Zeitung“, der „Süddeutschen Zeitung“ und bei Springer gearbeitet, bevor er 2008 zur damaligen WAZ-Gruppe kam. Funke hob hervor, dass Nienhaus vor allem das Zeitungsgeschäft konsolidiert und die Übernahme der Springer-Titel vorbereitet habe.

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Im Januar hatte Funke mitgeteilt, Nienhaus werde seinen Vertrag, der noch bis Mitte 2015 gelaufen wäre, auf eigenen Wunsch nicht verlängern. Nienhaus ist auch Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbands ZVNRW, der voraussichtlich im Mai einen Nachfolger wählt.

In der vergangenen Woche hatte Funke angekündigt, alle digitalen Aktivitäten in Berlin zu bündeln. Dort werde von März an die digitale Entwicklung aller journalistischen Produkte des Verlags vorangetrieben.

Von

dpa

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