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09.03.2004

09:00 Uhr

Medienrecht

Werbung darf mit redaktionellem Beitrag nicht vermischt werden

Auf der Rückseite einer Jugendzeitschrift fand sich eine Werbeanzeige für das Deodorant "Rexona", die ähnlich wie die Titelseite gestaltet war. Eine Konkurrenzzeitschrift ging dagegen mit einer Klage vor und bekam nun vom Oberlandesgericht (OLG) Hamburg Recht.

Das OLG begründete seine Entscheidung damit, dass es unzulässig sei Werbung und redaktionellen Beitrag zu vermischen. Der Hinweis "Anzeige" sei zu klein und damit leicht überlesbar. Auf Vor - und Rückseite der Zeitschrift finde sich das identische "Cover - Girl". Das Presseunternehmen verschaffe sich so unter dem Gesichtspunkt einer Werbung im redaktionellen Gewand gegenüber seinen Mitbewerbern einen unzulässigen Vorteil.

OLG Hamburg vom 8.5.2003 ; Az. 5 U175/02

Fundstelle GRUR 2004, S. 46

Rückfragen zum Urteil beantwortet Ihnen gerne Dr. Peter .

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