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18.06.2013

18:08 Uhr

Mehr Dollar-Millionäre

Der Club der Reichen wächst

Mehr Millionäre und mehr Vermögen: An den Börsen geht es aufwärts. Das mehrt den Reichtum der Reichen. Die Delle aus dem Jahr 2011 haben sie mehr als wett gemacht. Dennoch bleiben viele von ihnen vorsichtig.

Die Zahl der Reichen ist im vergangenen Jahr gestiegen – doch die Millionäre bleiben mit ihrem Geld vorsichtig. dapd

Die Zahl der Reichen ist im vergangenen Jahr gestiegen – doch die Millionäre bleiben mit ihrem Geld vorsichtig.

FrankfurtDie Reichen der Welt profitieren von der Krisenpolitik der Notenbanken. Die lockere Geldpolitik der Währungshüter und die Zusage der Europäischen Zentralbank, den Euro um jeden Preis zu retten, haben die Kurse an den Aktienmärkten weltweit nach oben getrieben.

Die Folge: Die Dollar-Millionäre haben mehr auf dem Konto und mehr Menschen zählen zum Club der Reichen. Erstmals gibt es weltweit 12 Millionen Menschen, die über ein Anlagevermögen von jeweils mehr als einer Million US-Dollar verfügen, wie aus dem Wohlstandsbericht des Beratungsunternehmens Capgemini und der Royal Bank of Canada hervorgeht.

Während die Weltwirtschaft im vergangenen Jahr nur um 2,2 Prozent wuchs, stieg die Zahl der Reichen um 9,2 Prozent. Ihr Vermögen wuchs um satte 10 Prozent auf den Rekordwert von 46,2 Billionen Dollar. Selbst in Europa gab es trotz Rezession und Schuldenkrise 2012 mehr Vermögende als im Jahr zuvor. So stieg die Zahl der Reichen in Frankreich trotz der Konjunkturflaute in Frankreich. Auch in Italien, das seit Mitte 2011 in einer Rezession steckt, gab es mehr Dollar-Millionäre. In Deutschland stieg die Zahl der Reichen erstmals über eine Million.

„Die Entwicklung an den Aktienmärkten hat das, was die Wirtschaft nicht geschafft hat, mehr als ausgeglichen“, sagte Klaus-Georg Meyer von Capgemini Consulting. Entscheidend sei der Börsenboom im vergangenen Jahr gewesen. So legte beispielsweise der Deutsche Aktienindex (Dax) 2012 fast 30 Prozent zu. Geld ist billig und das beflügelt die Laune der Investoren. Im Kampf gegen Konjunkturflaute und Euro-Schuldenkrise pumpen die großen Notenbanken der Welt Milliarden in den Wirtschaftskreislauf. Für gute Stimmung sorgte zudem im Sommer 2012 die Ankündigung von EZB-Präsident Mario Draghi, alles zu tun, um den Euro zu retten.

Kommentare (1)

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3_Monkeys

18.06.2013, 21:27 Uhr

Aktien werden künstlich in die Höhe getrieben, dann kommt die Werbung und dieverse Börsenbriefe dazu und wenn der Kleinanleger gekauft hat, fallen die Kurse und man kann diese Aktien nicht mehr verkaufen!

Die Börsenaufsicht verhält sich wie die 3 Affen!!!

Oder

Kassiert mit!!!

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