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03.12.2013

08:41 Uhr

Aussicht auf 2014

Mittelstand rechnet mit 250.000 neuen Stellen

Die Unternehmen wollen investieren, die Menschen wollen arbeiten: Verbandssprecher Mario Ohoven hofft auf eine Viertelmillion neue Jobs. Vor einem Ansturm von bulgarischen und rumänischen Billigarbeitern hält er nichts.

Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, blickt optimistisch auf das kommende Jahr. dpa

Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, blickt optimistisch auf das kommende Jahr.

OsnabrückDer deutsche Mittelstand rechnet im kommenden Jahr mit bis zu 250.000 neuen Arbeitsplätzen. Wenn die Rahmenbedingungen stimmten, könnten es „im nächsten Jahr bis zu 250.000 neue Jobs werden”, sagte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, der „Neuen Osnabrücker Zeitung” (Dienstagsausgabe). Die Stimmung im Mittelstand sei gut, die Unternehmen wollten investieren. Dies gelte vor allem für die exportstarken Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik und Fahrzeugbau.

Mit Blick auf die Herstellung der vollständigen EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgaren und Rumänen am 1. Januar 2014 zeigte sich der Präsident des Mittelstand-Verbandes zuversichtlich. Er halte nichts davon, vor einem Ansturm billiger Arbeitsplätze zu warnen, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung”. „Es gab ja ähnliche Befürchtungen bei der EU-Osterweiterung im Jahr 2004, dass massenweise Billigarbeiter aus Polen zu uns kommen würden. Nichts davon ist eingetreten”, sagte Ohoven.

Mittelfristig könne die Nachfrage nach qualifizierten und motivierten Fachkräften nur durch einen integrierten europäischen Arbeitsmarkt gedeckt werden, sagte Ohoven. Zu einem einheitlichen Europa gehöre auch die Arbeitnehmerfreizügigkeit.

Von

afp

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

03.12.2013, 09:40 Uhr

Vor einer Warnung über einen Ansturm sehr vieler Roma hält der gegen sein eigenes Volk agierende Ohoven also nichts.

Nein, das wundert mich nicht. Deutsche Unternehmer, deren Skrupellosigkeit durch kaum etwas zu toppen ist, haben eine ganz eigene Rechnung:

1. Lasst so viel menschen einwqandern, wie es immer geht. Am besten muslimische Nordafrikaner, Roma, Kurden, Afghanen oder Albaner. Gern auch ohne jede Schulbildung.
Mit denen sollte es gelingen, das deutsche Sozialsystem zu zerstören, so dass die eigenen Landsleute gezwungen sind, sich für 3 oder 4 Euro die Stunde zu prostituieren.

2. Lasst also (nach Ohoven) massenhaft Ungebildete in unser Land; die einen können das Sozialsystem zerstören, die anderen werden für Hilfsarbeiten ausgenutzt und ihrerseits ausgebeutet, die kaum mehr überhaupt bezahlt werden.

Des weiteren sollen nach Meinung der meisten deutschen Unternehmer und sicher auch der Auffassung Ohovens DEUTSCHE und ausländische integrierte Menschen Facharbeit zum Hilfsarbeiterlohn verrichten.

3.Die dann so tatsächlich fehlenden Fachkräfte an führenden Stellen werden so durch möglichst billige Studienabsolventen aus der 3.Welt aufgefüllt.

SO denken sich Charaktersch****** wie Ohoven und co die Zukunft in Deutschland aus, wie er mit diesem Interview eigentlich genau unterstreicht, lernt man, zwischen den Zeilen zu lesen.


Ich kann nurt ALLEN Menschen raten, das Wesen der deutschen Wirtschaft als ein gegen dieses Land gerichtetes Fanal zum Ziele kältester Gewinnoptimierung zu begreifen.

Wenn Ihr arbeitet, haltet Euch zurück, macht höchstens noch Dienst nach Vorschrift, wenn Ih H4 empfangt, drückt Euch um Arbeit.

Anders ist die deutsche Unternehmerbrut nicht mehr in Zaum zu bekommen.

tolbiac

03.12.2013, 09:45 Uhr

Qualifizierte Arbeitsuchende 55+ würden liebend gerne in die Rentenkasse einzahlen, doch diese Altersgruppe hat heutzutage keinerlei Lobby und wird zu 100% bei der Jobsuche ausgegrenzt; ein Frevel

Treffer58585

03.12.2013, 10:30 Uhr

„Wenn die Rahmenbedingungen stimmen ... dann wird investiert ... und es werden Arbeitsplätze geschaffen“.
Kann man das konkretisieren?

Zu welchen Konditionen werden Arbeitsplätze geschaffen? Auch für Ältere? Sind damit langfristig tarifgebundene Fest-Arbeitsverhältnisse gemeint?

Es soll wieder mehr exportiert werden. Schön, wer zahlt das?

Wir sehen doch, dass die Länder, in die exportiert wird, die Waren am Ende gerade nicht immer voll bezahlen. Die Formel müsste heißen: Hohe Exportüberschüsse über viele Jahre = hohe deutsche Auslandsvermögen. Der erste Satz ist richtig, die deutschen Auslandsvermögen sind aber nicht so stark gestiegen, wie dass die Exportüberschüsse erwarten lassen. Grund hierfür sind Abschreibungen (zB griechische Anleihen), Fehlinvestitionen (Schuldtitel aus den USA usw.) und Währungsschwankungen.

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