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04.01.2005

14:52 Uhr

„Bund und Länder dürfen sich nicht drücken"

Handwerk will "nationalen Bildungspakt"

Das Handwerk fordert einen „nationalen Bildungspakt", um das Problem der schlechten Qualifikation vieler Schulabgänger vor einer Ausbildung in den Griff zu bekommen.

BERLIN. "Bis 2010 muss der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss und der Anteil der Jugendlichen, die nur unzureichend lesen und rechnen können, halbiert werden", sagte der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hanns-Eberhard Schleyer, dem Handelsblatt. Damit würde Deutschland auch dem Lissabon-Ziel der EU näherkommen, bis 2010 zur wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaftsregion der Welt zu werden.

„Bund und Länder dürfen sich nicht davor drücken, das Problem der mangelnden Qualifikation energisch anzugehen“, fordert der ZDH-Chef. Derzeit schafften von jedem Jahrgang rund 85 000 Jugendliche keinen Abschluss. Fast 200 000 könnten nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen. Auch die Kompetenzchecks im Rahmen des Ausbildungspaktes „haben noch einmal drastisch deutlich gemacht, dass diese Jugendlichen für die Anforderungen einer Berufsausbildung einfach nicht vorbereitet sind“, sagte Schleyer.

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