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26.01.2005

09:51 Uhr

„Die Talsohle müssten wir erreicht haben“

Kentzler fordert „Bündnis für den Mittelstand“

Ein „Bündnis für den Mittelstand“ hat der neue Handwerkspräsident Otto Kentzler gefordert. „Wir benötigen schnell eine gemeinsame Kraftanstrengung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Handwerksbetriebe. Gewerkschaften, Arbeitgeber und Regierung sollten sich zu einem Bündnis für den Mittelstand zusammenfinden“, sagte Kentzler in einem Gespräch mit der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwochsausgabe).

HB PASSAU. „Neue Arbeitsplätze im Handwerk werden vor allem durch die Steuerbelastung der Betriebe und zu hohe Lohnzusatzkosten verhindert.“ Darüber müsse ohne Tabus diskutiert werden.

„Wir brauchen insgesamt mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.“ Geförderte Arbeit über Ich-AGs oder Ein-Euro-Jobs brächten den Arbeitsmarkt und die Sozialkassen hingegen „in eine immer größere Schieflage“, sagte Kentzler. Konjunkturell sieht Kentzler für das deutsche Handwerk „Signale für eine Trendwende“. Zeichen dafür sei unter anderem, „dass die Betriebe mehr ausbilden als im Vorjahr“, die Investitionen stiegen und die private Nachfrage sich ganz langsam erhole. „Die Talsohle müssten wir erreicht haben“, sagte Kentzler. Einzelne Bereiche wie die Baubranche würden aber auch in diesem Jahr Umsatz verlieren und weiter schrumpfen.

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