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11.02.2013

19:26 Uhr

DIHK-Umfrage

Unternehmen erwarten stärkeres Auslandsgeschäft

ExklusivDer Absatz im Ausland stimmt die deutsche Wirtschaft optimistisch. Infolge der guten Geschäfte rechnet der DIHK mit einem stärkeren Exportwachstum. Doch die Auslandsnachfrage bleibt für die Unternehmen ein Risiko.

Containerschiff in Hamburg: Der DIHK rechnet mit einem stärkeren Exportwachstum. dpa

Containerschiff in Hamburg: Der DIHK rechnet mit einem stärkeren Exportwachstum.

DüsseldorfDie Zuversicht der deutschen Wirtschaft kehrt nach schwachen Wintermonaten zurück, speziell die Erwartungen an das Auslandsgeschäft steigen. Das lässt sich an einer bundesweiten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter mehr als 28.000 Unternehmen ablesen, darunter rund 5700 Industriebetriebe. Die Umfrage wird am Dienstag veröffentlicht und liegt dem Handelsblatt in Auszügen bereits vor.

Danach erwarten inzwischen 30 Prozent aller Industrieunternehmen, dass sich ihr Absatz auf den Auslandsmärkten in den kommenden zwölf Monaten verbessern wird. Dagegen gehen nur etwa halb so viele (14 Prozent) davon aus, dass sich ihr Exportgeschäft verschlechtern wird.

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Bei der letzten Befragung, die der DIHK dreimal jährlich durchführt, war der Anteil der Pessimisten noch größer, der der Optimisten kleiner: Damals betrug der Saldo sieben Punkte, heute beträgt er 16 Zähler. Der DIHK rechnet nach Handelsblatt-Informationen nun mit einem Exportwachstum von vier Prozent im laufenden Jahr. Im vergangenen Jahr waren die Ausfuhren um 3,4 Prozent verglichen mit dem entsprechenden Vorjahr gewachsen.

Laut DIHK drohten die Ausfuhren durch die Schuldenkrise besonders in Mitleidenschaft zu geraten. „Diese Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet“, schreiben die Verbandsvolkswirte in ihrer aktuellen Umfrage. Trotz aller Zuversicht ist es aus ihrer Sicht aber „zu früh“ für eine Entwarnung.

Denn noch immer schätzen 42 Prozent der Exportunternehmen in der Industrie die Auslandsnachfrage als Risiko für ihre Geschäftsentwicklung in den nächsten Monaten ein. Das seien zwar vier Prozentpunkte weniger als im Herbst, aber der dritthöchste Wert seit Herbst 2010.

Von

doh

Kommentare (1)

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Kolateralschaden

12.02.2013, 00:09 Uhr

Das liest sich ja alles Wunderbar. Rosige Zeiten in den Auftragsbüchern der Exportindustrie hahaha..... Wenn dies mal keine Regierungspropaganda ist Wer Bilanzen vor allem der DAX-Schwergewichte lesen kann weiß schon seit Jahren was die Stunde geschlagen hat. Für meine Begriffe steht gerade ein größerer Ausverkauf deutscher Industriegiganten (Siemens, Thyssen) an. Weitere Großunternehmen werden in den nächsten Wochen mit Teilverkäufen folgen. Aus politisch-ökologischer Sicht wäre eine Zerschlag der deutschen Chemie-Pharma-Industrie dringendst geboten. Diese Branchen MÜSSEN dringendst auf ein vernünftiges Mindestmaß zusammen gestutzt werden, will man der Kostenexplosion im Gesundheitswesen entgegenwirken. Es kann nicht angehen, dass sich diese Branchen durch Wahlkampffinanzierung der Blockparteien u. Erfinden immer neuer Krankheiten am Volksvermögen bereichern. HANF auf den Acker statt Chemiegift in den Körper, das ist verantwortungsvolle Gesundheitspolitik!

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