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08.02.2012

07:01 Uhr

Dynamik im Reich der Mitte

Mittelstand macht in China riesige Geschäfte

VonFinn Mayer-Kuckuk

Neben den großen Themen rund um den Besuch von Kanzlerin Merkel ist ein anderes nicht zu vernachlässigen: Der Mittelstand und seine Bedeutung für beide Länder. Denn gerade für kleine Firmen bieten sich große Chancen.

Ein mittelständisches Werk in Shanghai: Besonders Maschinenbauer und Zulieferer machen in China große Geschäfte. dpa

Ein mittelständisches Werk in Shanghai: Besonders Maschinenbauer und Zulieferer machen in China große Geschäfte.

GuangzhouEs waren die großen Themen, die bei der jüngsten Reise von Kanzlerin Angela Merkel nach China Ende vergangener Woche den Weg in die Öffentlichkeit fanden. Dinge wie der Euro, Syrien oder die Menschenrechte. Doch im Verborgenen dominierte in den Gesprächen zwischen Merkel und ihrem Kollegen Wen Jiabao etwas anderes: der Mittelstand und seine Bedeutung – für beide Länder.

China und Deutschland verdienen ihr Geld großteils in der klassischen Industrie, und auf beiden Seiten sind es die Mittelständler, die die meisten Werte schaffen. „Ich denke, in China werden sich die mittleren Unternehmen in den nächsten Jahren sehr dynamisch entwickeln“, sagte Merkel in Peking. Besonders Maschinen- und Anlagebauer sowie Zulieferer machen in Fernost riesige Geschäfte.

„Für Deutschland könnte China – einigen Prognosen zufolge – im laufenden Jahr zum wichtigsten Exportmarkt außerhalb der Europäischen Union werden“, sagte Merkel. China und Deutschland haben im vergangenen Jahr Waren im Wert von 140 Milliarden Euro ausgetauscht. Das ist ein neuer Rekord.

Wie so ein Rekord entsteht, das schauten sich Wen und Merkel gemeinsam bei der China-Tochter der badischen Herrenknecht an. Sie baut in der Südmetropole Guangzhou Tunnelbohrmaschinen für den regionalen Markt. „Es läuft derzeit hier sehr gut bei uns“, sagte Firmenchef Martin Herrenknecht.

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