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31.01.2007

13:13 Uhr

Energiebranche

Russland erschwert ausländische Übernahmen

Russland erschwert ausländischen Investoren den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Unternehmen der Energiebranche. Auch in anderen als strategisch bezeichneten Branchen wie Militärtechnik und Luftverkehr müssen Investoren künftig erst einen Antrag bei einer Regierungskommission stellen.

HB MOSKAU. Dies gilt, wenn Investoren mehr als 50 Prozent des Kapitals übernehmen wollen. In der Regierungskommission sollen auch Vertreter des Geheimdienstes FSB mitwirken, wie Industrieminister Viktor Christenko bei der Vorstellung des Gesetzentwurfs erläuterte.

In bestimmten Fällen soll zudem der Präsident ein Vetorecht haben. Auch die zehn Ölfelder und 26 Gasvorkommen auf dem Territorium der Russischen Föderation seien als strategisch zu betrachten, sagte Rohstoffminister Juri Trutnjew der Nachrichtenagentur Interfax.

Die Regierung von Präsident Wladimir Putin hat bereits in den vergangenen Jahren die Kontrolle über die Besitzverhältnisse bei Energiekonzernen wie Gazprom und Rosneft verstärkt. Bislang gab es aber keine klaren Regeln zu den Auslandsinvestitionen in dieser Branche.

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