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17.05.2012

07:30 Uhr

ESM

Familienunternehmer machen Front gegen Rettungsschirm

ExklusivDie deutschen Familienunternehmer sprechen sich deutlich gegen den geplanten Euro-Rettungsschirm ESM aus: Der Bundestag soll ihm nicht zustimmen. Stabilität werde so nicht erreicht.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands "Die Familienunternehmer". PR

Lutz Goebel, Präsident des Verbands "Die Familienunternehmer".

BerlinDie deutschen Familienunternehmer machen Front gegen den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM. Ihr Verband fordert in einem Brandbrief alle Abgeordneten im Bundestag auf, „dem ESM in seiner jetzigen Form keinesfalls zuzustimmen“. Der Brief liegt dem Handelsblatt vor.

Die Familienunternehmer seien mit vielen renommierten Ökonomen der Überzeugung, dass der ESM als dauerhafter Mechanismus nicht geeignet sei, Stabilität in Europa wieder herzustellen, schreibt Verbandspräsident Lutz Goebel an die Parlamentarier. Der Rettungsschirm sei so konstruiert, dass der Reformdruck erheblich nachlassen würde. Der Rettungsschirm ESM soll am 1. Juli in Kraft treten und benötigt die Zustimmung des Bundestags.

Der bisher von der Bundesregierung beschrittene Weg zur Stabilisierung des Euro hat laut den Familienunternehmern nicht funktioniert. „Griechenland rast sehenden Auges auf den Staatsbankrott zu und ist derzeit nicht regierungsfähig“, schreibt der Verband. Zudem habe der neu gewählte französische Präsident angekündigt, den bisherigen Konsens aufzukündigen. „Damit ist die Geschäftsgrundlage jeder weiteren Stützungsmaßnahme entfallen“, so Goebel.

Kommentare (9)

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Austrian

17.05.2012, 08:41 Uhr

Guten Morgen. Die Kaffeemaschine steht in der Ecke...

Account gelöscht!

17.05.2012, 09:57 Uhr

der esm hat eh nur die funktion, deutsches geld nach brüssel zu entführen und nichts anderes, das das keiner kapiert. die bedingungen sind aberwitzig. aber in den medien wird das nicht thematisiert, warum eigentlich nicht?

RogerRabit1962

17.05.2012, 11:27 Uhr

Auch in der ersten Weltwirtschaftskrise haben die Brandbriefe der Unternehmer und der wirtschaftlich Bewanderten nichts bewegt, weil die politisch handelten dachten, Sie können elementare wirtschaftliche Mechanismen politisch ausser Kraft setzen.

Vor einiger Zeit waren Online Petitionen gestellt, zu deren Zeichnung in verschiedenen Foren u.a. auch SPON aufgerufen wurde.

Für ein Lied bei DSDS rufen 1000 mal mehr Menschen an.

So richtig oder falsch der Aufruf seien mag, die letzten Interviews im Bundestag zeigten, dass noch nicht einmal die Parlamentarier sich mit dem Gesetz vor der Abstimmung befasst haben.
Da gab es welche, die nicht einmal die Bezeichnung korrekt wussten, einige verwechselten Milliarden und Millionen, es gab Unkenntnis darüber was eine Bürgschaft ist, und vieles mehr.

Wer möchte kann ja mal youtube googeln.

Deswegen shorten viele Menschen den Euro. Ausser ein paar unwissenden Enthusiasten die sich eine Weichwährung für 1% Zins andrehen lassen.

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