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03.01.2007

13:55 Uhr

EU an erster Stelle

Südkorea erneut mit weniger Auslandsinvestitionen

Die Investitionen ausländischer Unternehmen in Südkorea sind 2006 im zweiten Jahr in Folge rückläufig gewesen. Der Grund dafür ist laut Handelsministerium klar.

SEOUL. Wie das Handelsministerium in Seoul mitteilte, fielen die angemeldeten ausländischen Direktinvestitionen im Vorjahresvergleich um 2,9 Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar. Für 2007 rechnet die Regierung mit rund elf Milliarden Dollar Neu-Investitionen aus dem Ausland.

Das Ministerium führte die geringeren Investitionen in erster Linie auf die abnehmende Zahl von Unternehmensfusionen und - übernahmen durch Ausländer im Land zurück. Diese Zahl sei 18,3 Prozent auf wertmäßig 4,3 Milliarden Dollar zurückgegangen, während ausländische Unternehmen zehn Prozent mehr Geld in neue Produktionsanlagen gesteckt hätten.

Gemessen am Anteil der Direktinvestitionen in Südkorea lag die Europäische Union im vergangenen Jahr mit fast fünf Milliarden Dollar (2005:4,7 Mrd Dollar) erneut an erster Stelle. Auf japanische Firmen entfielen 2,1 Milliarden Dollar (plus 12,2 Prozent). Die Investitionen US-amerikanischer Unternehmen fielen um 36,8 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar.

Im EU-Vergleich lag Frankreich den Zahlen des Ministeriums zufolge mit knapp 1,2 Milliarden Dollar Investitionen vor den Niederlanden und Großbritannien. Die Investitionen deutscher Firmen in Südkorea seien von 705 Millionen Dollar im Jahr 2005 auf 484 Millionen Dollar zurückgegangen.

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