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22.12.2016

09:58 Uhr

Fahrradhersteller

Mifa kämpft wieder mit Schwierigkeiten

Das Fahrradunternehmen Mifa verzeichnet derzeit starke Umsatzeinbußen. Firmenchef Heinrich von Nathusius lässt nun ein Sanierungsgutachten anfertigen. Was die rund 500 Mitarbeiter erwartet, bleibt vorerst unklar.

Das Unternehmen musste bereits 2014 Insolvenz anmelden. dpa

Mifa in Sangerhausen

Das Unternehmen musste bereits 2014 Insolvenz anmelden.

HalleDer traditionsreiche Fahrradhersteller Mifa aus Sachsen-Anhalt kämpft erneut in Schwierigkeiten. „Nach Umsatzeinbußen im laufenden Jahr wird ein Sanierungsgutachten angefertigt“, sagte Unternehmenschef Heinrich von Nathusius der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ vom Donnerstag. Damit sei eine Beratungsfirma beauftragt worden. Das Konzept soll dem Bericht zufolge auch dazu dienen, dass Banken die Firma weiter finanzieren.

Die „Mitteldeutschen Fahrradwerke“ (Mifa) hatten im September 2014 Insolvenz anmelden müssen, weil der vorgesehene Einstieg des indischen Fahrradherstellers Hero gescheitert war. Wenige Monate später übernahm der Unternehmer Heinrich von Nathusius die Firma.

Laut „Mitteldeutscher Zeitung“ mussten nach Umsatzeinbußen in diesem Jahr die Gesellschafter bereits frisches Geld in Millionenhöhe in das Unternehmen stecken. Laut Nathusius ist der Betrieb damit aber für die nächsten drei Jahre finanziert.

Mifa hat derzeit gut 500 Mitarbeiter und produziert jährlich rund 400.000 Räder. Erst kürzlich begann das Unternehmen mit der Produktion in einem neuen Werk in Sangerhausen in Sachsen-Anhalt.

Von

afp

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