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02.10.2013

08:22 Uhr

Glasindustrie

Gerresheimer verpasst sich neue Konzernstruktur

Gerresheimer startet mit einer neuen Konzernstruktur in das kommende Geschäftsjahr. Operative und administrative Leitungsfunktionen werden zusammengefasst. Das soll Einsparungen in Millionenhöhe bringen.

Finanzspritze für Gerresheimer: Der Umbau der Konzernstruktur soll jährliche Einsparungen in Millionenhöhe bringen. dpa

Finanzspritze für Gerresheimer: Der Umbau der Konzernstruktur soll jährliche Einsparungen in Millionenhöhe bringen.

DüsseldorfDer Spezialverpackungshersteller Gerresheimer hat im dritten Quartal des Bilanzjahres 2012/13 bei leichten Umsatzzuwächsen einen operativen Gewinn auf Vorjahreshöhe verbucht. Bei einem Umsatzplus von 1,8 Prozent auf 317 Millionen Euro stagnierte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei 61,6 Millionen Euro, wie der Düsseldorfer Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Nettogewinn kletterte dagegen im Zeitraum Juni bis August um 32 Prozent auf 19,5 Millionen Euro. Der Vorstand bekräftigte seine Jahresziele, die ein Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent vorsehen und ein bereinigtes Ebitda zwischen 245 und 250 Millionen Euro.

2011/12 hatte Gerresheimer bei einem Umsatz von 1,219 Milliarden Euro ein bereinigtes Ebitda von 236,5 Millionen Euro verbucht.

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Der Vorstand des für die Pharma- und Kosmetikindustrie produzierenden Unternehmens kündigte an, mit einer neuen Konzernstruktur ins neue Geschäftsjahr starten zu wollen. Die geplante Zusammenfassung vor allem der operativen und administrativen Leitungsfunktionen werde voraussichtlich Kosten in Höhe eines mittleren einstelligen Millionen-Betrags verursachen. Die jährlichen Einsparungen dürften etwa 50 Prozent dieser Kosten betragen.

Von

rtr

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