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02.09.2014

09:34 Uhr

Gründer aufgepasst

Weconomy geht in die Verlängerung

VonCarina Kontio

Wissensfabrik, Handelsblatt und UnternehmerTUM suchen innovative Gründer. Es winkt ein Preis, den es nirgendwo sonst gibt. Bewerben Sie sich noch bis zum 14. September 2014 mit kreativen und innovativen Geschäftsmodellen.

Exklusives Know-How, mehr Vier-Augengespräche mit den großen Lenkern der Wirtschaftswelt: Weconomy, einst reiner Start-up-Wettbewerb, hat sich inzwischen zur Gründerinitiative weiter entwickelt. KUNZ / Augenklick

Exklusives Know-How, mehr Vier-Augengespräche mit den großen Lenkern der Wirtschaftswelt: Weconomy, einst reiner Start-up-Wettbewerb, hat sich inzwischen zur Gründerinitiative weiter entwickelt.

DüsseldorfAuch in diesem Jahr schreiben das Unternehmensnetzwerk Wissensfabrik, das Handelsblatt und der neue Partner UnternehmerTUM den Gründerpreis Weconomy aus, der sich an Jungunternehmer richtet, die gerade gegründet haben oder in den ersten Jahren nach der Gründung sind. Gesucht werden frische, innovative Ideen und interessante Gründerpersönlichkeiten, um sie mit etablierten Unternehmen zusammenzubringen und ihnen gezielt bei wichtigen Themen wie Markteintritt, Organisations- und Unternehmensentwicklung Unterstützung zu bieten.

Angehende Gründer und Jungunternehmer haben die Möglichkeit, sich bis zum 14. September unter www.weconomy.de zu bewerben. Wer gewinnt, bekommt ein Jahr lang tatkräftige Unterstützung in Form von Erfahrung und Know-how bei der Umsetzung oder Weiterentwicklung seiner Geschäftsidee (weitere Informationen zur Gründerinitiative gibt es auch in diesem Video).

Wie Sie an Geld kommen

Staatliche Förderprogramme

Seitens des Bundes, der Länder und der EU werden Existenzgründern zahlreiche Fördermöglichkeiten geboten. Dabei gehören die Kreditprogramme der KfW Mittelstandsbanken zu den wichtigsten. Dazu zählen das KfW-Startgeld, das Unternehmerkapital sowie der Unternehmerkredit.

Banken

In der Regel sind Banken der erste Ansprechpartner, wenn es um das Startkapital geht. Im Gegensatz zu staatlichen Förderprogrammen handelt es sich aber um Fremdkapital, dass Sie mit Zinsen zurückzahlen müssen. Üblicherweise müssen Sie ein Geschäftsfoto eröffnen müssen, das teurer ist. Gesetzlich ist aber nichts vorgeschrieben. Bitten Sie also Ihre Bank, ob ein gewöhnliches Girokonto reicht.

Leasing

Wenn Sie investieren wollen, aber kein Eigenkapital besitzen und kein Fremdkapital aufnehmen wollen, können sie das Investitionsgut leasen. Das geht entweder beim Hersteller des Gutes selbst oder über ein Finanzinstitut. Leasingverträge haben große Ähnlichkeit mit Mietverträgen. Ihr größter Vorteil ist, dass Sie die Summe nicht auf einmal berappen müssen. Das Risiko besteht in der Insolvenz Ihres Unternehmens, dann nämlich können Sie das Gut nicht einfach verkaufen.

Venture-Capital-Gesellschaften

Venture-Capital-Gesellschaften vergeben Kapital, ohne Sicherheiten zu verlangen. Im Gegenzug erwerben sie aber Beteiligungen an Ihrem Unternehmen und erwarten erhebliche Wertsteigerungen. Dafür vermitteln Venture-Capital-Gesellschaften aber auch wichtige Kontakte.

Private Investoren

Wer lieber auf private Investoren setzt, sollte sie in seinem nahen Umfeld suchen. Günstiger als ein Bankkredit ist das allemal, allerdings handelt es sich hierbei eher um kleinere Summen. Achtung bei Geldgebern aus der Familie: Hier schaut das Finanzamt in der Regel ganz genau hin.

Wie schon in den vergangenen Jahren darf etwas nicht fehlen, das man sich mit Geld nicht kaufen kann: das Netzwerk-Wochenende mit Top-Managern der deutschen Wirtschaft, darunter in diesem Jahr auch der Daimler-Chef Dieter Zetsche und der ehem. Vorsitzende des Vorstands von Bilfinger SE, Roland Koch. Die Jungunternehmer können mit den Managern in Vier-Augen-Gesprächen das eigene Geschäftsmodell weiterentwickeln.

Darüber hinaus bietet die Gründerinitiative Weconomy drei themenspezifische Veranstaltungen bei und mit Weconomy-Partnerunternehmen, die auf die Bedürfnisse der Start-ups zugeschnitten sind. Ein Coach bereitet die Jungunternehmer intensiv auf diese Tage vor. So wird Weconomy zu einer Plattform für Interaktion zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen, fördert das gegenseitige Verständnis und legt die Basis für eine mögliche Zusammenarbeit.

Kommentare (1)

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Frau brigitte bielak

01.09.2014, 16:58 Uhr

Bisher dachte ich immer, das Handelsblatt wäre aktuell.
Roland koch ist schon fast einen Monat nicht mehr bei Bilfinger und Berger tätig. Liest die Verfasserin des Artikels das Handelsblatt nicht?

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