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15.01.2009

06:14 Uhr

Hall of Fame

Ehre für die Pioniere der Wirtschaft

VonChristoph Hardt

ExklusivMartin Herrenknecht und Berthold Leibinger ziehen als erste Preisträger in die Handelsblatt Hall of Fame des deutschen Unternehmertums ein. Am Mittwochabend wurden die Preise im Münchener Charles Hotel feierlich vergeben.

Martin Herrenknecht und Berthold Leibinger wurden in die Handelsblatt Hall of Fame aufgenommen. Fotos: Laif/PR

Martin Herrenknecht und Berthold Leibinger wurden in die Handelsblatt Hall of Fame aufgenommen. Fotos: Laif/PR

MÜNCHEN. Der deutsche Mittelstand gilt zu Recht als verschwiegen, vielleicht liegt es auch daran, dass es bis heute keinen wirklich angemessenen Platz gab, um seine Leistungen zu würdigen. Mit einer Gala im Charles Hotel in München hat das Handelsblatt am Mittwochabend seine Hall of Fame des deutschen Unternehmertums eröffnet und erstmals zwei aktive Unternehmer in diese Ruhmeshalle des Mittelstands aufgenommen.

Die virtuelle Hall of Fame ist ab sofort Teil der umfangreichen Mittelstandsberichterstattung unseres Internetangebots.

Die ersten Preisträger, die in die Hall of Fame einziehen, sind Pioniere der Wirtschaft, die in ihren Familienunternehmen eine herausragende Leistung vollbracht haben und vollbringen. Sie sind Tüftler, Erfinder, Entwickler, aber vor allem sind sie Unternehmer. Es sind Berthold Leibinger und Martin Herrenknecht – Leibinger als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG, Herrenknecht als Vorstandsvorsitzender des Tunnelbohrmaschinenbauers Herrenknecht AG.

Leibinger und Herrenknecht sind Prototypen jener Macher, die mit Innovationskraft und Zähigkeit aus mittelständischen Firmen Weltunternehmen geformt haben. Sie stehen beispielhaft für den deutschen Mittelstand, der, viel spricht jedenfalls dafür, auch aus der jetzigen Krise, die die Weltwirtschaft erfasst hat, gestärkt hervorgehen wird.

„Die Hall of Fame verleiht dem gesellschaftlichen Ansehen von Familienunternehmen in Deutschland einen neuen und ganz eigenen Stellenwert“, bedankte sich Herrenknecht für die Auszeichnung. Das Beste am Ruhm aus seiner Sicht sei, dass er in der Regel äußerst hart und schwer erarbeitet werden müsse. „Wir sind vollkommen zufrieden und glücklich, wenn wir frei und ungebremst zeigen dürfen, dass wir in unserem jeweiligen Fach weltweit zur Spitze gehören“, fügte Herrenknecht hinzu.

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