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18.01.2010

10:22 Uhr

Hall of Fame

Pioniere der deutschen Wirtschaft

Das Handelsblatt nimmt neue Familienunternehmer in die Ruhmeshalle des Mittelstands auf. Gemeinsam ist ihnen, dass sie als Unternehmerpersönlichkeiten wichtige Zweige der deutschen Wirtschaft geprägt haben.

Bereits in der Hall of Fame: Alfred Freiherr von Oppenheim personifiziert Chancen und Gefahren des Unternehmertums im 20. Jahrhundert. Quelle: ap

Bereits in der Hall of Fame: Alfred Freiherr von Oppenheim personifiziert Chancen und Gefahren des Unternehmertums im 20. Jahrhundert.

HB DÜSSELDORF. Im Zentrum der Hall of Fame des Düsseldorfer Handelblatts stehen Unternehmer in Familienkonzernen und in mittelständischen Unternehmen. "Die Rolle erfolgreicher Unternehmer, die über Generationen hinweg Maßstäbe in der visionären, nachhaltigen und zeitgemäßen Unternehmensführung gesetzt haben, kann für den Mittelstand gar nicht unterschätzt werden", sagt der deutsche "Logistikpapst" Professor Horst Wildemann aus München.

Im Jahr 2009 hat das Handelsblatt mit Unterstützung der Wirtschaftsprüfer von KPMG zum ersten Mal Unternehmerpersönlichkeiten in die Hall-of-Fame aufgenommen. Als Legenden zogen ein: Heinrich Dräger, dessen Arbeit an der Spitze seines Familienunternehmens den Dräger-Konzern bis heute prägt. Dr. Konrad Henkel war ein moderner Patriarch, der den Düsseldorfer Weltkonzern in eine neue Ära führte. Irene Kärcher steht für die starken Frauen, die, meist im Hintergrund wirkend, große Unternehmerinnen gewesen sind. Und Alfred Freiherr von Oppenheim personifiziert die Chancen und Gefahren, denen das Unternehmertum im 20. Jahrhundert ausgeliefert war. Umso tragischer ist der Niedergang, den das Kölner Bankhaus in den vergangenen Monaten erlebt hat, er steht beispielhaft für die Gefahren, denen insbesondere alteingesessene Familienunternehmen ausgesetzt sein können.

Auch die Firma Emil Underbergs hat Auf- und Niedergänge hinnehmen müssen, doch hat der charismatische Unternehmer sein "Haus" nach 1945 wieder aufgebaut und stabil instand gesetzt, indem er auf ein Produkt, auf eine Verpackung und auf die ganz besondere Marke mit seinem Namen setzte.

Dass die Jury der Hall of Fame namhaft zusammengesetzt ist, versteht sich von selbst, ihr gehören Wendelin von Boch-Galhau (Villeroy & Boch AG), Dr. Jürgen Großmann (RWE), Dr. Axel Claus Heitmann (Lanxess AG), Prof. Dr. Brun-Hagen Hennerkes (Hennerkes, Kirchdörfer & Lorz), Ewald Marquardt (J&J Marquardt Prof. Dr. Rolf Nonnenmacher (KPMG), Maria-Elisabeth Schaeffler (INA Holding), Dr. Wolfgang Schumann (Rudolf Chemie), Prof. Dr. Horst Wildemann (TU München) und Bernd Ziesemer (Handelsblatt) an.

Mit der Redaktion verständigte sich die Jury erneut auf die Ernennung von Idolen, die posthum in die Hall of Fame aufgenommen werden und die wir von Dienstag an porträtieren. Alle sind Unternehmerpersönlichkeiten, die wichtige Zweige der deutschen Wirtschaft geprägt haben. So steht Carl Friedrich Zeiss für den Siegeszug der optischen Industrie über alle Zeitläufte hinweg.

Markenzeichen sind diese Unternehmer alle geworden. Das gilt auch für die beiden lebenden Pioniere, die im Rahmen einer Gala am 20. Januar 2010 in München neu in die Hall of Fame aufgenommen werden. Sie folgen auf zwei Persönlichkeiten, die das Handelsblatt 2009 geehrt hat: Berthold Leibinger und Martin Herrenknecht.

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