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12.01.2010

13:21 Uhr

Handelskonzern

Bei Würth brechen Umsatz und Gewinn ein

Bei Würth sieht es weiter durchwachsen aus: Der Handelskonzern hat 2009 vor allem durch ein schlechtes Auslandsgeschäft beim Umsatz und Gewinn deutliche Einbußen hinnehmen müssen.

Würth backt kleinere Brötchen. Quelle: dpa

Würth backt kleinere Brötchen.

HB KÜNZELSAU. Allerdings hätten sich die Auftragseingänge mit einer Tendenz zum Wachstum wieder stabilisiert, berichtet der Spezialist für Befestigungs- und Montagematerial (“Schrauben-Würth“) am Dienstag am Stammsitz im baden- württembergischen Künzelsau.

Die Erlöse sanken nach den vorläufigen Zahlen um 14,9 Prozent auf 7,5 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis ging deutlich stärker von 545 Mio. auf mehr als 200 Mio. Euro vor Steuern zurück. Während in den deutschen Würth-Gesellschaften die Umsätze nur um zehn Prozent sanken, lag das Minus im Ausland bei 18,3 Prozent.

Würth-Chef Robert Friedmann sagte, dass vor allem bei den Kunden aus der Autobranche und dem Maschinenbau die konjunkturelle Krise massiv zu spüren gewesen sei. Doch nun sei eine gewisse Bodenbildung erreicht. Im Stammhaus habe es im September und Oktober 2009 sogar Rekordumsätze gegeben. Es habe sich in der Krise ausgezahlt, dass Würth für eine hervorragende Liquidität sowie eine hohe Eigenkapitalquote gesorgt habe. Wachstum soll 2010 neben der Konjunkturerholung eine Intensivierung des Vertriebs bringen.

Die Mitarbeiterzahl in der Würth-Gruppe ging um 7,8 Prozent auf weltweit 57 882 zurück. Einzelheiten will Würth am 19. Mai bei der Bilanzpressekonferenz in Zürich mitteilen.

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