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02.08.2013

16:38 Uhr

Innovation

Gute Geschäfte mit orthopädischem Gebetsteppich

Eine Erfindung eines türkischstämmigen Geschäftsmanns aus Schleswig-Holstein hat weltweit Erfolg. Der Unternehmer entwickelte einen orthopädischen Gebetsteppich. Schmerzende Knie am Ramadan hatten ihn darauf gebracht.

Fünf Mal am Tag beten Muslime: Das heißt 40 Mal aufstehen und wieder hinknien – jeden Tag. Gegen die Knieprobleme, die das mit sich bringt, hat ein Geschäftsmann aus Schleswig-Holstein etwas erfunden. ap

Fünf Mal am Tag beten Muslime: Das heißt 40 Mal aufstehen und wieder hinknien – jeden Tag. Gegen die Knieprobleme, die das mit sich bringt, hat ein Geschäftsmann aus Schleswig-Holstein etwas erfunden.

FrankfurtDer türkischstämmige Geschäftsmann Adnan Pirisan aus Schleswig-Holstein hat wegen schmerzender Knie einen Gebetsteppich erfunden, der weltweit nachgefragt wird. „Muslime beten in der Regel fünf Mal am Tag, das heißt vierzig Mal hinknien, und das ein Leben lang“, sagte der 50-Jährige der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Freitag.

Wegen schmerzender Knie beim Ramadan im Jahr 2009 kam der Muslim aus Schweninental auf die Idee, den Gebetsteppich überall dort zu polstern, wo der Körper Kontakt mit dem Boden hat: an der Stirn, den Knien und der Fußoberseite. Schaumstoffe, die er zunächst ausprobierte, waren aber alle schnell platt. Das von ihm nun eingesetzte Polstermaterial sei Firmengeheimnis, sagte Pirisan der FAZ. Seinen eigenen Knien gehe es dank seiner Erfindung nun wieder so gut, das er sich beim Beten noch mehr hinkniee als er eigentlich müsste.

Der Nachrichtenagentur AFP sagte er, er habe das Patent für den Gebetsteppich 2009 angemeldet. Seitdem lasse er in drei türkischen Dörfern produzieren und verkaufe etwa 3000 Teppich im Jahr.

Auf seiner Homepage bietet Pirisan, der als Zehnjähriger nach Deutschland kam, neben der Standardversion für 39,50 Euro auch Gebetsteppiche für Kinder sowie eine Luxusversion für Allergiker an

Von

afp

Kommentare (2)

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DJ_Osman

02.08.2013, 17:02 Uhr

Is ja n dolles Ding ! Und sooo ein wichtiges Thema. Wir haben ja auch gar keine anderen Sorgen ...

... aber den Artikel "Sarrazin stützt Kohls radikale Türken-Pläne" dürfen wir nicht kommentieren.

(...)
Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

03.08.2013, 23:29 Uhr

"Is ja n dolles Ding ! Und sooo ein wichtiges Thema. Wir haben ja auch gar keine anderen Sorgen ...

... aber den Artikel "Sarrazin stützt Kohls radikale Türken-Pläne" dürfen wir nicht kommentieren." - Zitat DJ_Osman

Ja so ist das in den "Massenmedien": Über Unwichtiges wird breit berichtet, Wichtiges darf nicht kommentiert werden. Das ist mir schon oft aufgefallen. ... Absicht ???

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