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18.10.2012

13:53 Uhr

IT-Mittelstandsindex

Goldene Aussichten im Herbst

Der Mittelstand signalisiert optimistische Herbstaussichten, die Stimmung ist gut. Die wirtschaftliche Lage der mittelgroßen Unternehmen in Deutschland hat sich im September nach einem kurzzeitigen Einbruch im August wieder sichtbar erholt.

IT - Mittelstandsindex im Oktober 2012: Die Stimmung im Mittelstand ist gut techconsult

IT - Mittelstandsindex im Oktober 2012: Die Stimmung im Mittelstand ist gut

Die wirtschaftlichen Perspektiven hinsichtlich der kommenden drei Monate bleiben konstant auf hohem Niveau. Was die Nachfragedynamik in Bezug auf Informations- und Kommunikationstechnologie (IT/TK) betrifft, so konnte das Niveau des Vormonats nicht ganz gehalten werden. Die Prognose der Ausgabenplanungen setzt jedoch weiterhin stabile Wachstumssignale auf hohem Niveau.

Die wirtschaftliche Dynamik der mittelständischen Unternehmen in Deutschland hat sich im September deutlich verbessert. Gegenüber August kletterte der Index der realisierten Umsätze um 11 Zähler nach oben auf 118 Punkte. Die Firmen mit gestiegenen Umsätzen konnten sich gegenüber denen mit rückläufigen Umsätzen, nach einem kurzzeitigen Einbruch im August, wieder deutlich durchsetzen. Auch der Ausblick auf den Herbst ist von deutlichem Optimismus geprägt. Die Erwartungen hinsichtlich der kommenden drei Monate spiegeln Stabilität auf hohem Level wider. Der Index hält sein Niveau vom August mit 126 Punkten.

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass der Lage-Index der realisierten Umsätze vier Punkte über dem Wert des vergangenen Jahres liegt. Was die Zukunftsaussichten betrifft, so ist die Euphorie in diesem Jahr etwas verhaltener. Der Index der prognostizierten Umsätze reicht nicht an das Vorjahresniveau heran und bleibt acht Zähler hinter dem Wert vom September 2012 zurück.


Der Blick auf die Branchen zeigt, dass im September Dienstleiter, Industrie und das Finanzgewerbe die wirtschaftlich erfolgreichsten Segmente waren - hier überwogen die Firmen mit gestiegenen Einnahmen weit über dem Durchschnitt. Die Indizes der Öffentlichen Verwaltungen und der Versorgungsunternehmen blieben etwas hinter dem Durchschnitt zurück.

Auf die kommenden drei Monate blicken alle gewerblichen Wirtschaftszweige sehr zuversichtlich. Im Herbst erwarten in erster Linie der Handel und die Finanzdienstleister einen enormen Aufschwung ihrer Umsätze: Die prognostizierten Indizes liegen deutlich über 160 Punkten. Einzige Ausnahme ist die Industrie, hier scheint die Auftragslage keinen allzu großen Optimismus zuzulassen. Die Ausgabenplanungen sind verhalten. Mit einem Index von 100 Punkten halten sich Unternehmen mit steigenden und mit rückläufigen Einnahmen die Waage.

Die Ausgabenneigung hinsichtlich Informations- und Kommunikationstechnologie (IT/TK) gab gegenüber dem Vormonat geringfügig nach.  Mit einem Minus von zwei Zählern erreichte der Index der realisierten Ausgaben einen Stand von 108 Punkten. Damit überwogen gegenüber August die Unternehmen mit gestiegenen Investitionen geringfügig weniger. Etwas positiver zeigt sich die Entwicklung der Ausgabenplanungen: Der entsprechende Index ging gegenüber August um einen Punkt nach oben und liegt aktuell bei 119 Punkten.

Im Vergleich zu den Resultaten vom Vorjahr verbesserte sich die Investitionslaune deutlich. Die Ausgabenbereitschaft für Hightech-Lösungen war im diesjährigen September um sechs Punkte höher als in 2011. Der Indikator der Ausgabenplanungen gab gegenüber dem Vorjahr allerdings um vier Punkte nach. 

Bis auf die Industrie tätigten alle Wirtschaftszweige steigende IT-/TK-Ausgaben. Vorreiter war in erster Linie das Finanzgewerbe, dessen Index weit über dem Durchschnitt liegt. Schwäche zeigte lediglich die Industrie. Hier waren seit Monaten erstmals wieder die Unternehmen mit rückläufigen IT-/TK-Ausgaben in der Minderheit. 

Für die nächsten drei Monate prognostizieren alle Branchen überwiegend steigende IT-/TK-Budgets. Dabei heben sich das Finanzgewerbe und die Dienstleister mit überdurchschnittlich hohen Indikatoren besonders hervor. Der Handel bleibt in seinen Erwartungen hinter dem Durchschnitt zurück.

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