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22.10.2013

09:56 Uhr

IT-Mittelstandsindex

Goldener Herbst für den Mittelstand

Quelle:techconsult

Die wirtschaftliche Lage der mittelgroßen Unternehmen in Deutschland ist im Aufwind und erreichte im September das Jahreshoch. Die Stimmung ist gut und die Umsatzaussichten für die kommenden drei Monate sehr optimistisch.

IT Mittelstandsindex: Wachstumssignale auf hohem Niveau

IT Mittelstandsindex: Wachstumssignale auf hohem Niveau

KasselWas die Nachfragedynamik nach Informations- und Kommunikationstechnologie (IT/TK) betrifft, so konnte das Niveau des Vormonats nicht ganz gehalten werden, sie gab leicht nach. Die Prognose der Ausgabenplanungen setzt jedoch weiterhin stabile Wachstumssignale auf hohem Niveau.

Die wirtschaftliche Dynamik der mittelständischen Unternehmen in Deutschland hat sich im September gegenüber August verbessert. Der Index der realisierten Umsätze kletterte um 10 Zähler auf 119 Punkte und erreichte damit das bisherige Jahreshoch von April 2013. Die Firmen mit gestiegenen Umsätzen konnten sich gegenüber denen mit rückläufigen Umsätzen deutlich durchsetzen. Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung waren im September in erster Linie die Öffentlichen Verwaltungen und das Finanzgewerbe: Ihre Indizes liegen deutlich über dem Marktdurchschnitt. Im Versorgungssektor waren Firmen mit gestiegenen und mit rückläufigen Einnahmen ausgewogen, alle anderen Segmente liegen im Durchschnitt.

Auch der Ausblick auf den Herbst ist von deutlichem Optimismus geprägt. Die wirtschaftlichen Erwartungen für die kommenden drei Monate signalisieren Wachstumsimpulse auf hohem Niveau. Der Index legte gegenüber August weitere drei Punkte zu, verpasst das Jahreshoch nur knapp und liegt aktuell bei 128 Punkten.

Auch der Ausblick auf den Herbst ist von deutlichem Optimismus geprägt. Die wirtschaftlichen Erwartungen für die kommenden drei Monate signalisieren Wachstumsimpulse auf hohem Niveau. Der Index legte gegenüber August weitere drei Punkte zu, verpasst das Jahreshoch nur knapp und liegt aktuell bei 128 Punkten.

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass sich beide Indikatoren auf ähnlichem Niveau wie im August 2012 bewegen. Der Index der realisierten Umsätze liegt zwei Punkte über dem Wert des vergangenen Jahres. Der Indikator der Umsatzerwartungen machte gegenüber dem Vorjahr einen Punkt gut.

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass sich beide Indikatoren auf ähnlichem Niveau wie im August 2012 bewegen. Der Index der realisierten Umsätze liegt zwei Punkte über dem Wert des vergangenen Jahres. Der Indikator der Umsatzerwartungen machte gegenüber dem Vorjahr einen Punkt gut.

Positiv zeigt sich auch die Entwicklung der Ausgabenplanungen: Der entsprechende Index konnte sein Niveau vom August von 117 Punkten beibehalten. Für die nächsten drei Monate prognostizieren alle Branchen überwiegend steigende IT-/TK-Budgets. Dabei heben sich der Handel, die Öffentlichen Verwaltungen und Versorger mit überdurchschnittlich hohen Indikatoren besonders hervor.

Im Vergleich zu den Resultaten vom Vorjahr verbesserte sich die Investitionslaune marginal. Der Index der Ausgabenbereitschaft für Hightech-Lösungen lag im September einen Punkt höher als in 2012. Der Indikator der Ausgabenplanungen gab gegenüber dem Vorjahr zwei Punkte nach.

Die mittelständischen Unternehmen zeigten sich im September gegenüber August weniger investitionsstark bei Hardwareprodukten. Der Index der realisierten Hardware-Budgets ließ gegenüber dem Vormonat um drei Zähler nach und landete bei 104 Punkten. Damit waren zwar weiterhin die Unternehmen mit gestiegenen Ausgaben in der Überzahl, jedoch nicht mehr so stark wie im Vormonat. Mit Ausnahme der Industrie und des Handels, hier erzielten die Unternehmen mit gestiegenen Budgets keine Mehrheit, überwogen im September in allen übrigen Wirtschaftszweigen die Unternehmen bzw. Verwaltungen mit gestiegenen Hardware-Investitionen. Deutlich über dem Marktdurchschnitt liegen Versorger und Öffentliche Verwaltungen.

Auch der Index der Hardware-Investitionsplanungen konnte sein Level nicht halten und gab gegenüber August vier Punkte nach. Dennoch weist der Indikator von 112 Zählern darauf hin, dass die Unternehmen mit expandierenden Hardwareausgaben in den Herbstmonaten deutlich Oberwasser gewinnen könnten. Der Blick auf die Branchen deutet mit Ausnahme des Finanzgewerbes auf ein steigendes Investitionsinteresse hin. Treibende Kräfte sind in erster Linie die Öffentlichen Verwaltungen und die Handelsunternehmen.

Gegenüber 2012 bleiben beide Indikatoren hinter den Werten vom Vorjahresmonat zurück. Der Lageindex der Hardwareausgaben weist ein Minus von drei Punkten auf, der Indikator der Ausgabenplanungen liegt zwei Punkte unter dem Wert vom September 2012.

Die Nachfrage nach Softwarelösungen blieb auch im September relativ verhalten. Der Index der getätigten Ausgaben für Software gab einen Punkt nach und erreichte einen Wert von 103 Punkten. Somit überwogen geringfügig weniger die Unternehmen mit gestiegenen Software-Ausgaben gegenüber denen mit rückläufigen Investitionen. Einen Einbruch verzeichnete der Indikator der Investitionsplanungen, er gab fünf Zähler nach und liegt aktuell bei 106 Punkten. Dies bedeutet, dass weniger Unternehmen steigende Software-Ausgaben für die kommenden drei Monate prognostizierten als noch einen Monat zuvor. Dennoch dürften die Mittelständler mit steigenden Software-Budgets gegenüber denen mir rückläufigen noch die Oberhand gewinnen.

Mit der aktuellen Entwicklung liegt die Investitionsneigung in Softwareprodukte auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr, der Indikator der getätigten Ausgaben liegt einen Punkt unter dem Wert vom September 2012. Der Index der Ausgabenplanungen machte einen Punkt gut.

Der Markt für Kommunikationsprodukte gab im September gegenüber August erneut nach. Der Index verlor gegenüber dem Vormonat drei Punkte und liegt aktuell nur bei einem Wert von 98 Punkten. Somit konnten sich die Unternehmen mit expansiven Ausgaben nicht mehr gegenüber denen mit rückläufigen Ausgaben durchsetzen und blieben in der Minderheit. Auch der Ausblick auf die kommenden drei Monate verspricht wenig Optimismus, der Planungsindex weist ein Minus von drei Punkten auf und landet bei 100 Punkten. Damit werden sich die Unternehmen mit expansiven Investitionsplanungen und die Unternehmen mit rückläufigen Ausgaben voraussichtlich die Waage halten.

Der Jahresvergleich macht deutlich, dass sowohl der Ausgabenindex als auch der Planungsindex deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Gegenüber September 2012 gab der Lageindex sechs Punkte ab, der Erwartungsindex liegt sogar neun Punkte unter dem Vorjahresniveau.

Der Jahresvergleich macht deutlich, dass sowohl der Ausgabenindex als auch der Planungsindex deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Gegenüber September 2012 gab der Lageindex sechs Punkte ab, der Erwartungsindex liegt sogar neun Punkte unter dem Vorjahresniveau.

Im Jahresvergleich zu 2012 liegen sowohl der Index der realisierten Service-Ausgaben als auch der Indikator der Ausgabenplanungen deutlich unter dem Vorjahresniveau. Während der Lage-Index einen Punkt unter dem Vorjahresniveau liegt, büßte der Planungsindex gegenüber September 2012 vier Punkte ein.

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