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23.10.2012

16:47 Uhr

Keramikwarenhersteller

Villeroy & Boch macht weniger Umsatz

Europas schwache Konjunktur soll Schuld sein: Villeroy & Bosch hat in den vergangenen neune Monaten weniger Umsatz gemacht als im Vorjahreszeitraum. Betroffen war ausschließlich das Geschäft mit der „Tischkultur“.

Tassen von Villeroy & Boch. Villeroy & Boch AG

Tassen von Villeroy & Boch.

MettlachDer Keramikhersteller Villeroy & Boch hat weniger Umsatz mit Geschirr, Küchenutensilien und Accessoires gemacht und führt dies auf die schwächelnde europäische Konjunktur zurück. Die Erlöse des Unternehmens fielen in den ersten neun Monaten 2012 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um knapp 1,5 Prozent auf 543,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen im saarländischen Mettlach am Dienstag mitteilte. Das Minus entfiel vollständig auf den Unternehmensbereich „Tischkultur“. Das Konzernergebnis verharrte mit 6 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

„Die für Villeroy & Boch wichtigen Märkte des Euroraums befinden sich in einer Rezession“, hieß es. Die Zuversicht von Unternehmen und Verbraucher habe sich in den vergangenen Monaten nochmals drastisch eingetrübt. „Auch die bisher noch recht positive Entwicklung in Deutschland leidet unter diesem Vertrauensverlust.“ Für das gesamte Jahr 2012 erwartet Villeroy & Boch einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau - das waren 743 Millionen Euro.

Der Auftragsbestand betrug zum 30. September 50,4 Millionen Euro. Bereinigt um einen Sonderauftrag waren das 2,6 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Die Mitarbeiterzahl sank binnen Jahresfrist um 601 auf 7533 (Stichtag 30. September).

Von

dpa

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