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14.01.2011

17:24 Uhr

Medizintechnik

Drägerwerk schließt 2010 mit Rekordzahlen ab

Dank guter Geschäfte in Asien und Amerika hat der Medizin- und Sicherheitstechnikanbieter Drägerwerk ein Rekordjahr verbucht. Der Umsatz legte um 14 Prozent zu - weit mehr als die selbst prognostizierten 10 Prozent. 2011 will das Unternehmen noch mehr in Forschung und Entwicklung investieren.

Monitor von Drägerwerk in einem OP. Pressebild

Monitor von Drägerwerk in einem OP.

HB HAMBURG. Der Medizin- und Sicherheitstechnikanbieter Drägerwerk hat dank florierender Geschäfte in Asien und Amerika ein Rekordjahr verbucht. Der Umsatz legte nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr um etwa 14 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu. Damit übertraf das Lübecker Unternehmen die eigenen Erwartungen deutlich: Anfang November hatte der Vorstand noch ein Zuwachs um zehn Prozent in Aussicht gestellt.

Die operative Rendite (Ebit-Marge) habe 2010 am oberen Ende der Prognose von acht bis neun Prozent gelegen, teilte Drägerwerk am Freitag mit. Als Grund für das höhere Wachstum nannte der im Technologieindex TecDax gelistete Konzern einen unerwartet starken Auftragseingang im Schlussquartal, das Sparprogramm sowie positive Währungseffekte. Für das laufende Jahr präzisierte der Vorstand seine vorsichtige Einschätzung.

Bei einem leicht höheren Umsatz werde die operative Rendite voraussichtlich zwischen 7,5 und 8,5 Prozent liegen. Unternehmenschef Stefan Dräger hatte die Investoren bereits im Herbst auf ein geringeres Wachstum eingestimmt. 2011 wolle das Unternehmen noch mehr in Forschung und Entwicklung investieren. Mittelfristig plane der Konzern, stärker zu wachsen als der Markt und wolle eine nachhaltige Ebit-Marge von mindestens zehn Prozent erreichen, hieß es.

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