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10.03.2006

10:56 Uhr

Patentstatistik

Der Süden Deutschlands ist am erfinderischsten

Die Deutschen Erfinder waren im vergangenen Jahr sehr fleißig. Sie haben mehr Patente angemeldet als noch in 2004. Die meisten Tüftler sitzen in Bayern und Baden-Württemberg.

HB MÜNCHEN. Mehr als 60 000 Anträge gingen beim Deutschen Patent- und Markenamt ein – das sind fast 1 000 mehr als im Jahr zuvor, wie Behördenchef Jürgen Schade am Freitag in München berichtete. Am innovativsten war erneut der Fahrzeugbau, der seit Jahren die Statistik anführt.

Wie Schade weiter sagte, stieg die Zahl der Markenanmeldungen um rund 5 000 auf knapp 71 000. „Bei Marken und Patenten herrscht Hochdrucklage“, sagte der Amtspräsident. Die Zahl der erledigten Prüfverfahren stieg im Vergleich zu 2004 um gut 10 Prozent auf 40 000.

Mehr als die Hälfte der Patentanmeldungen kamen aus Bayern und Baden-Württemberg. Schade sagte, in den beiden Bundesländern seien im vergangenen Jahr 120 beziehungsweise 110 Patente pro 100 000 Einwohnern angemeldet worden. Der Bundesdurchschnitt liege bei 59. In den neuen Bundesländern gebe es hingegen es „weiße Flecken auf der Patentlandkarte“, sagte Schade. Das Schlusslicht bilde Mecklenburg-Vorpommern mit 11 Anmeldungen pro 100 000 Einwohnern.

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