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21.07.2017

13:06 Uhr

Prothesen-Hersteller

Otto Bock verkauft Autozuliefer-Sparte

Das Schweizer Konglomerat Conzzeta übernimmt die Kunststoff-Sparte des Prothesen-Herstellers Otto Bock. Die Rund 430 Mitarbeiter starke Abteileung fertigt Schaumstoffe für die Innenverkleidung von Fahrzeugen an.

In einer Weltpremiere griff 2010 die Handprothese „Michelangelo“ von Otto Bock einen Apfel am Dienstag auf der Leipziger Messe für „Orthopädie + Reha-Technik 2010“. dpa

Otto Bock

In einer Weltpremiere griff 2010 die Handprothese „Michelangelo“ von Otto Bock einen Apfel am Dienstag auf der Leipziger Messe für „Orthopädie + Reha-Technik 2010“.

FrankfurtDer Prothesen-Hersteller Otto Bock hat einen Käufer für seine Kunststoff-Sparte gefunden. Das schweizerische Konglomerat Conzzeta übernimmt das Unternehmen, das mit rund 430 Mitarbeitern vor allem Schaumstoffe für die Innenverkleidung von Fahrzeugen herstellt. Zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart, erklärte Conzzeta am Freitag.

Ottobock-Eigentümer Hans Georg Näder hatte im Herbst einen Erlös von bis zu 240 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Otto Bock und die Conzzeta-Schaumstoffsparte sind bereits seit 2005 über ein Joint Venture in China verbunden.

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Hans Georg Näder ist nicht mehr Alleineigentümer von Otto Bock. Der Finanzinvestor EQT übernimmt 20 Prozent an der Otto Bock HealthCare GmbH. Der Kaufpreis dürfte bei mehr als 600 Millionen Euro liegen.

Otto Bock zählt die Sparte nicht mehr zum Kerngeschäft des Konzerns, der sich ganz auf die Medizintechnik konzentrieren will und dafür erst vor kurzem den schwedischen Finanzinvestor EQT ins Boot geholt hatte.

Von

rtr

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