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26.12.2011

14:39 Uhr

Ressourcenknappheit

Rohstoffe sind Chefsache

VonMathias Peer

Firmen sorgen sich um den Zugang zu Rohstoffen. Damit der gesichert ist, reiste die Kanzlerin Mitte Oktober in die Mongolei. Doch einer Studie zufolge wünscht sich der Mittelstand nicht mehr handelspolitische Maßnahmen.

Am 13. Oktober traf Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Mongolei den Ministerpräsident Sukhbaatar Batbold. dpa

Am 13. Oktober traf Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Mongolei den Ministerpräsident Sukhbaatar Batbold.

DüsseldorfDer Wettbewerb um knappe Rohstoffe ist zur Chefsache geworden - in den Unternehmen wie in der Politik: Mitte Oktober reiste Kanzlerin Angela Merkel dafür bis in die Mongolei, eines der zehn rohstoffreichsten Länder der Welt, um mit einem Regierungsabkommen deutschen Firmen langfristig den Zugang zu Kupfer, Uran und den besonders begehrten Metallen der Seltenen Erden zu sichern.

Mit ihrem verstärkten Engagement in den Erzeugerländern, entspricht die Bundesregierung den Wünschen der heimischen Wirtschaft. Laut einer Studie der Commerzbank erhoffen sich drei Viertel der mittelständischen Firmen mehr handelspolitische Maßnahmen, damit die Verfügbarkeit von Rohstoffen erhöht wird. Für sie hat sich die Ressourcenknappheit zu einer zentralen Zukunftsfrage entwickelt. Jedes zweite Unternehmen fürchtet, dass der global steigende Rohstoffbedarf zu wirtschaftlichen Einbußen führen wird. Zu spüren bekommen sie die Probleme schon jetzt: Steigende Preise belasten bereits in zwei von drei Unternehmen die Geschäftslage. Mathias Peer

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