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01.02.2017

11:43 Uhr

Risikokapital

Berlin ist nicht mehr Start-up-Hauptstadt

2015 durfte sich Berlin als Start-up-Hauptstadt Europas feiern. Nun stößt London die deutsche Hauptstadt von ihrem Thron – mit 2,2 Milliarden Euro an Risiko-Kapitalinvestitionen blüht dort die Jungunternehmer-Szene auf.

In Berliner Büroräumen arbeiten viele Start-up-Unternehmen auf den großen Erfolg hin. dpa

Jungunternehmer-Szene

In Berliner Büroräumen arbeiten viele Start-up-Unternehmen auf den großen Erfolg hin.

BerlinBerlin hat einer Studie zufolge den Titel als Europas Start-up-Hauptstadt eingebüßt. Wie aus dem Barometer der Unternehmensberatung EY hervorgeht, rangierte die Spree-Metropole 2016 nur noch auf Rang vier. Spitzenreiter bei den Risiko-Kapitalinvestitionen in Europa war London mit 2,2 Milliarden Euro, gefolgt von Paris (1,3 Milliarden Euro) und Stockholm (1,2 Milliarden Euro), wie aus der Studie hervorgeht, die Reuters am Mittwoch vorab vorlag. Die deutsche Hauptstadt kam laut EY 2016 auf 1,07 Milliarden Euro. 2015 waren es noch 2,24 Milliarden Euro – der damalige Spitzenwert in Europa.

Seinerzeit hatten vor allem hohe Investitionen der Start-up-Schmiede Rocket Internet nach dem Börsengang im Jahr 2014 für einen massiven Anstieg der Investitionen in die deutsche Jungunternehmer-Szene gesorgt.

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Dass das Investitionsvolumen am Standort Berlin 2016 um rund die Hälfte eingebrochen ist, wertet EY-Experte Peter Lennartz nicht als Problem: „2015 sorgten Einmaleffekte für Rekordzahlen – dafür profitierten 2016 mehr Unternehmen von Risikokapital.“

Mit München ist eine weitere deutsche Stadt in den europäischen Top Ten der Start-up-Szene vertreten: Mit einem Investitionsvolumen von 345 Millionen Euro belegte die bayerische Metropole 2016 den siebten Platz.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

01.02.2017, 11:57 Uhr

Berlin ist Rot-Rot-Grün....und das sagt schon alles über die Qualität der Stadt Berlin aus.

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