Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2011

11:24 Uhr

Schraubenhändler

Würth ist wieder auf Kurs

2009 war für Würth ein schlimmes Jahr: Der Umsatz brach im Zuge der Wirtschaftskrise ein, viele Mitarbeiter mussten entlassen werden. Die heute vorgelegte Bilanz für das vergangene Jahr sieht wieder deutlich besser: Der Schraubenhändler hat wieder Tritt gefasst.

Würth hat die Krise überwunden. Quelle: dpa

Würth hat die Krise überwunden.

HB STUTTGART. Würth stellte 4500 neue Mitarbeiter ein und steigerte den Umsatz um 14 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro, wie der im schwäbischen Künzelsau ansässige Konzern am Mittwoch mitteilte. Das Betriebesergebnis sei 2010 mit 380 bis 400 Millionen Euro höher ausgefallen als erwartet. Im Krisenjahr 2009 war der operative Gewinn infolge der schleppenden Nachfrage nach Schrauben, Dübeln und Werkzeug um mehr als die Hälfte auf 235 Millionen Euro eingebrochen.

"Unsere Strategie, alle Kraft in den Vertrieb zu stecken und hier weiter zu investieren, ist voll aufgegangen", zog Würth-Chef Robert Friedmann eine Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres. Weltweit beschäftigte Würth zum Jahresende gut 62 400 Mitarbeiter. Die Belegschaft werde im laufenden Jahr weiter wachsen, kündigte Würth an.

Die Vertriebsmannschaft soll verstärkt, die Zahl der Verkaufsniederlassungen im In- und Ausland erhöht werden. 2011 wolle Würth den Umsatz erneut um einen zweistelligen Prozentsatz steigern, stellte Friedmann in Aussicht. Neben dem angestammten Geschäft mit Schrauben vertreibt Würth auch Elektroinstallationsmaterial, elektronische Bauteile wie Leiterplatten sowie Solarmodule.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×