Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.06.2017

13:48 Uhr

Unfälle mit Küchenmaschine

Australien nimmt Thermomix ins Visier

Unfälle mit dem Thermomix rufen die australische Verbraucherschutzbehörde auf den Plan. Beim Umgang mit einem älteren Modell sollen Kunden verletzt worden sein. Hersteller Vorwerk habe die Vorfälle zu spät gemeldet.

Es geht um mindestens 14 Fälle, in denen Thermomix-Kunden beim Hantieren mit einem älteren Modell der Küchenmaschine verletzt wurden. dpa

Unfälle in Australien

Es geht um mindestens 14 Fälle, in denen Thermomix-Kunden beim Hantieren mit einem älteren Modell der Küchenmaschine verletzt wurden.

SydneyNach mehreren Unfällen mit der Küchenmaschine Thermomix in Australien hat sich die oberste Verbraucherschutzbehörde des Landes eingeschaltet. Die Behörde will von der Justiz klären lassen, ob Thermomix in Australien gegen gesetzliche Regelungen verstoßen hat. Dabei geht es nach Angaben vom Freitag um mindestens 14 Fälle, in denen Thermomix-Kunden beim Hantieren mit einem älteren Modell der Küchenmaschine verletzt wurden. Die Küchenmaschinen werden vom deutschen Unternehmen Vorwerk hergestellt.

Die Verbraucherschutzbehörde ACCC kritisiert, dass zu spät über Vorfälle unterrichtet wurde. Nach australischem Gesetz muss binnen 48 Stunden darüber informiert werden, wenn es Probleme gibt. Zudem soll Thermomix nach Bekanntwerden der Probleme versucht haben, mit Sondervereinbarungen Kundenrechte auszuhebeln.

Thermomix von Vorwerk: Neue Rekorde des „iPhones unter den Küchengeräten“

Thermomix von Vorwerk

Neue Rekorde des „iPhones unter den Küchengeräten“

Der Hype um die Kult-Küchenmaschine flaut zwar langsam ab, der Thermomix hat Vorwerk 2016 aber erneut Rekorde beschert. Die Wuppertaler investieren stark in Digitales. 2018 bringen sie ein neues Produkt auf den Markt.

Dabei geht es um ein früheres Modell mit der Bezeichnung TM31, das 2014 vom Markt genommen wurde. Bei Unfällen waren mehrere Menschen verletzt worden. Mindestens acht Kunden mussten nach einer Auflistung der Verbraucherschutzorganisation Choice ins Krankenhaus, weil sie sich durch zu heiße Flüssigkeiten Verbrennungen zugezogen hatten.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×