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17.08.2015

09:47 Uhr

Unternehmerin Lencke Steiner

„Für eine Idee muss man wie ein Löwe kämpfen“

VonAnja Müller

Am Dienstag startet erneut die Gründershow „Die Höhle der Löwen“ auf Vox. Unternehmerin und Investorin Lencke Steiner erklärt, warum sie wieder dabei ist und was die Start-ups in der zweiten Staffel besser machen.

Die Unternehmerin sitzt in der Jury der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“. Dominik Butzmann für Handelsblatt

Lencke Steiner

Die Unternehmerin sitzt in der Jury der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“.

Lencke Steiner hat noch nicht viel Urlaub gemacht in diesem Sommer. Zurzeit ist die Geschäftsführerin der Firma W-Pack noch ziemlich beschäftigt mit dem Aufbau der FDP-Fraktion in der Bremer Bürgerschaft und mit den letzten Tagen Ihrer Amtszeit als Vorsitzende der Jungen Unternehmer. Nach zwei Amtszeiten darf Steiner nicht wieder antreten. Außerdem sitzt die 29-Jährige in der Jury der Gründershow „Die Höhle der Löwen“, deren zweite Staffel am Dienstag bei Vox anläuft.

Bei der vergangenen Staffel der „Höhle der Löwen“ sind Sie dadurch bekannt geworden, dass Sie wenig investiert haben, es gab auf Facebook auch böse Kommentare. Warum machen Sie bei der zweiten Staffel wieder mit?
Weil das letzte Mal extrem spannend war. Wir haben die Gründerszene in Deutschland mit dem Format noch mehr ankurbeln und auch den Gründern tatsächlich unter die Arme greifen können.

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Im vorigen Jahr haben Sie häufiger als andere Löwen gesagt: „Ich bin raus!“ Damals wollten Sie in zwei Firmen investieren. Sind es diesmal mehr?
Das darf ich nicht verraten. Es waren aber diesmal wieder viele spannende Investments dabei. Lassen Sie sich also überraschen. Am Dienstag geht es ja schon los.

Hat sich an dem Format etwas geändert?
Nein, aber ich hatte das Gefühl, dass die Gründer besser vorbereitet waren als in der ersten Staffel. Viele haben sehr gut präsentiert. Viele wissen genauer, was sie wollen.

Beim letzten Mal waren es acht Folgen, wie viele sind es diesmal?
In diesem Jahr werden es elf Folgen.

Haben Sie in der aktuellen Staffel auch mehr Zeit investiert als bei der vergangenen?
Der Dreh ist zeitlich schon recht aufwendig. Ich meine, es waren dieses Jahr 14 Drehtage, verteilt auf drei Monate. Pro Tag hatten wir teilweise bis zu sechs Pitches.

Sind die Löwen mehr zusammengewachsen durch die vielen Sendungen?
Wir sind im herzlichen Wettbewerb. Wenn man um eine Geschäftsidee kämpfen muss, wird man aber natürlich schon mal zum Löwen. Davon lebt die Show schließlich.

Würden Sie bei einer dritten Staffel wieder mitmachen?
Ich will mich da noch nicht festlegen, klar ist aber, dass ich Spaß daran gefunden habe, Gründer zu unterstützen. Das will ich auf jeden Fall weitermachen.

Kommentare (5)

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Herr Heinz Rüdiger

17.08.2015, 10:48 Uhr

Wer in D eine Firma gründet muss schon recht naiv + optimistisch sein, bzw. hat was den Kapitaleinsatz betrifft schon vorher im Lotto gewonnen (geerbt oder bekommt das Geld anderer Leute zum Verbrennen = Risikokapital).

Von 100 Geschäftsideen erweisen sich 95 als Schnappsideen. Sobald man die Firma gründet wird man mit Forderungen/Zwangsmitgliedschaften/Buchhaltung etc. belästigt, also alles womit ich als Erfinder eigentlich nichts zu tun haben möchte. Wenn man es dann schafft dass der Laden läuft ist man Zielscheibe der Neidgesellschaft und der Linken.

Wesentlich einfacher und sicherer ist es da das Ersparte in eine Immobilie zu parken und sich fürs Nichtstun bezahlen zu lassen = zu vermieten.

Und genau so sieht es auch aus in Deutschland:

keine innovativen Firmen aber dafür Immobilienblase

Herr Eberhard Steinweg

17.08.2015, 11:50 Uhr

Durch Vaters Firma zur Unternehmerin, durch Vaters Firma zum GF-Gehalt., vorbildhaft.

Account gelöscht!

17.08.2015, 14:06 Uhr

Lencke ist eine aufregende und erfolgreiche junge Unternehmerin. Warum sie sich bei einem Unterschichtensender im Trash-TV engagiert, ist für mich unerklärlich.

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