Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.05.2014

10:55 Uhr

Kommentar des Sponsors

Wachstum durch globale Nähe

VonAndreas Schmitz

Für Mittelständler ist es höchste Zeit, sich in den Emerging Markets aufzustellen oder ihr Engagement deutlich auszuweiten, findet Andreas Schmitz, Vorstandssprecher bei HSBC Trinkaus – er kennt auch die Stolperfallen.

Andreas Schmitz: Sprecher des Vorstands, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG. Bundesverband deutscher Banken

Andreas Schmitz: Sprecher des Vorstands, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG.

Mit unseren Nachbarn in Frankreich oder Polen Handel zu betreiben, ist für deutsche Unternehmen selbstverständlich. Doch während Großunternehmen in den internationalen Wachstumsmärkten Flagge zeigen, hält sich der deutsche Mittelstand dort zurück. So sind aktuell nur 20 Prozent der deutschen Mittelständler in China aktiv. In Wachstumsmärkten wie Mexiko, Indien oder Malaysia sieht es nicht besser aus.

Dabei bieten gerade die Emerging Markets ein hohes Wachstumspotenzial, wie es in Europa nicht mehr zu finden ist: Laut einer Studie der HSBC werden im Jahr 2050 die heutigen Schwellenländer 19 der 30 größten Volkswirtschaften stellen. Allein der chinesischen Mittelschicht werden bis 2050 rund 700 Millionen Menschen angehören, mit entsprechenden Bedürfnissen an hochwertige Produkte und Leistungen.

Die deutsche Wirtschaft hat diesen Ländern viel zu bieten: beim Aufbau von Infrastruktur, beim Umweltschutz, in der Nahrungsmittelproduktion oder auch in der Medizintechnik. Viele dieser Branchen sind mittelständisch geprägt - sie bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Für sie ist es höchste Zeit, sich in den Emerging Markets aufzustellen oder ihr Engagement deutlich auszuweiten.

Doch sehen sich deutsche Unternehmen in den Emerging Markets mit ungewohnten Herausforderungen konfrontiert: mit volatilen wirtschaftlichen Umfeldern, starker Regulierung, Bürokratie und intransparenten Marktzugängen. Die Währungen schwanken stark und sind teilweise nur eingeschränkt handelbar. Für die Finanzierung von Investitionen können lokale Lösungen vorteilhafter sein, zum Beispiel Anleihen in Landeswährung.

Fest steht: Fehler beim Auf- und Ausbau des Auslandsengagements können teuer werden. Besser, man hat leistungsfähige Partner, die sich vor Ort gut auskennen und gleichzeitig weltweit vernetzt sind. So können Unternehmen ihre Risiken minimieren und ihr Business global aus einer Hand steuern. Mit unserer Wachstumsinitiative sind wir auf dem Weg zur Leading International Bank in Deutschland, die den gehobenen deutschen Mittelstand und Großunternehmen in die Welt begleitet.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×