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02.03.2016

13:29 Uhr

Siemens

Joe Kaeser baut Geschäfte im Iran aus

Seit dem Ende der Sanktionen gegen Iran herrscht unter deutschen Unternehmen Goldgräberstimmung am Persischen Golf. Siemens hatte als einer der ersten Konzerne einen Deal an Land gezogen. Jetzt legen die Münchner nach.

Erst vor wenigen Wochen war der Siemens-Chef im Iran, um bei der Regierung um Großaufträge zu buhlen. Reuters

Joe Kaeser

Erst vor wenigen Wochen war der Siemens-Chef im Iran, um bei der Regierung um Großaufträge zu buhlen.

FrankfurtSiemens baut zusammen mit einem iranischen Partner Gasturbinen im Iran und plant eine umfassende Kooperation im Energiebereich. Die iranische Mapna-Gruppe wird im Rahmen einer Lizenzvereinbarung Gasturbinen von Siemens im Iran produzieren, wie die Münchener am Mittwoch mitteilten. Die Kooperation umfasse die Lieferung von mehr als 20 Gasturbinen sowie der dazugehörigen Generatoren in den nächsten zehn Jahren. Als erstes Projekt unterzeichneten beide Unternehmen einen Vertrag für ein Kraftwerksprojekt in der Hafenstadt Bandar Abbas. Siemens werde dafür zwei Gasturbinen und Generatoren liefern.

Zudem unterschrieben der Dax-Konzern und die Iraner eine Absichtserklärung zur Modernisierung der iranischen Stromversorgung. „Mit diesen wichtigen Vereinbarungen lassen wir die langfristige Partnerschaft zwischen Mapna und Siemens im Energiebereich wieder aufleben“, sagte Siemens-Chef Joe Kaeser.

Seit dem Ende der Sanktionen gegen Iran herrscht unter deutschen Unternehmen Goldgräberstimmung am Persischen Golf. Siemens hatte als einer der ersten Konzerne eine Absichtserklärung über die Modernisierung der Eisenbahn mit den Iranern unterschrieben. Erst vor wenigen Wochen war Kaeser im Iran, um bei der Regierung um Großaufträge zu buhlen.

Von

rtr

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