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08.01.2003

16:02 Uhr

HB. DÜSSELDORF. Familienunternehmen sind auf stabile, handlungsfähige Familien angewiesen. Unternehmerfamilien müssen die Folgen der Entfremdung, den Destabilisierungsfaktor Nummer eins, ernst nehmen. Prävention statt Konflikt lautet die Devise.

Für Familienunternehmen liegt die strategische Latte höher als für Publikumsgesellschaften: Diesen reicht eine Unternehmensstrategie; jene brauchen noch etwas anderes: eine Familienstrategie. Sie ist ein unverzichtbares Instrument, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein: stabile Nachfolgeplanung, effizientes Konfliktmanagement, Entwicklung einer Family Governance, die das Potenzial einer Unternehmerfamilie optimal auszuschöpfen hilft. Erst eine solche Family Governance ermöglicht das konstruktive Zusammenspiel zwischen Familie, Unternehmen und Gesellschaftern.

Die Basis für eine Family Governance bildet ein intaktes Interesse in einer Unternehmerfamilie, das über das gemeinsame Investment hinausgeht. Ein solches Interesse wird gespeist aus geteilten Grundüberzeugungen in der Familie zu Werten, Zielen und Rollen. Unternehmerfamilien brauchen neben dem Gesellschaftsvertrag eine Familiencharta als Dokument der gemeinsamen Grundüberzeugungen sowie der notwendigen Strukturen und Regeln.

Quelle: Handelsblatt

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