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29.03.2012

13:52 Uhr

Nach Aktionärskritik

Finanzinvestor 3i tauscht Chef aus

Die Beteiligungsgesellschaft 3i hatte zuletzt schlicht zu wenig Beteiligungen. So sehen es die Aktionäre und verlangten einen Wechsel an der Spitze. Jetzt muss Michael Queen seinen Posten räumen.

Finanzdistrikt Londons: 3i hat schwere Jahre hinter sich. Reuters

Finanzdistrikt Londons: 3i hat schwere Jahre hinter sich.

LondonNach anhaltender Kritik von Aktionären tauscht der britische Finanzinvestor 3i seinen Chef aus. Nach drei Jahren an der Konzernspitze räumt Michael Queen seinen Posten, wie das Unternehmen, dem auch einige deutsche Mittelständler gehören, am Donnerstag mitteilte. Ein Nachfolger werde noch gesucht. Analysten zufolge hat 3i-Investmentchef Simon Borrows gute Aussichten.

An der Londoner Börse sorgte die Ankündigung für einen Kursschub: Die 3i-Aktie schoss um mehr als drei Prozent nach oben. Damit betrug der Kurs aber weniger als ein Drittel des Rekordhochs im Jahr 2007.

Viele Aktionäre sind unzufrieden mit der Entwicklung der Beteiligungsgesellschaft, die aus ihrer Sicht zu wenige Geschäfte an Land gezogen hat. „3i hat einige schwierige Jahre hinter sich“, sagte Stephen Peters vom Brokerhaus Charles Stanley. „Die Bewertung des Unternehmens zeigt, dass der Markt wollte, dass etwas getan wird.“ Queen war seit fast 25 Jahren bei 3i beschäftigt. Vor seinem Wechsel auf den Chefposten Anfang 2009 war er acht Jahre lang der Finanzchef des Unternehmens.

Von

rtr

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