Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.01.2008

12:43 Uhr

Nach langer Suche

Fidelity hat neuen Deutschlandchef

VonIngo Narat

Das Warten hat ein Ende: Christian Wrede wird zu Beginn des zweiten Quartals die Leitung des Deutschlandgeschäftes von Fidelity übernehmen. Er soll dem hiesigen Geschäft nach den massiven Mittelabflüssen aus dem Flaggschiffprodukt „European Growth Fund“ neue Impulse geben.

FRANKFURT. Das von Fidelity in Deutschland betreute Vermögen ist trotz gut gelaufener Börsen auf knapp zwölf Mrd. Euro abgeschmolzen, nachdem vor zwei Jahren 14,5 Mrd. Euro erreicht worden waren. Wegen starker Mittelabzüge aus dem großen Aktienprodukt European-Growth-Fund nach einem Managerwechsel und zeitweise unterdurchschnittlicher Wertentwicklung hatte der damalige Deutschlandchef Klaus-Jürgen Baum vor einem Jahr die Verantwortung übergangsweise an Alfred Strebel übergeben müssen.

Rund ein Jahr dauerte die Suche nach einem Nachfolger. Der 40-jährige Wrede wird die übergeordnete Verantwortung für Zentraleuropa inklusive Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich übernehmen. Strebel bleibt Leiter des Privatkundengeschäftes in Österreich, der Schweiz und Osteuropa.

Wrede führt seit dreieinhalb Jahren bei Axa Investment Managers die Geschäfte unter anderem in den deutschsprachigen Ländern. In dieser Zeit konnte er das dort betreute Vermögen von 29 auf 60 Mrd. Euro steigern. Zur künftigen Strategie bei Fidelity wollte sich Wrede noch nicht äußern. In der jüngeren Vergangenheit hatte Fidelity in Deutschland versucht, die starke Abhängigkeit von der Entwicklung eines einzelnen Produktes zu senken und Absatzfortschritte mit Angeboten für die Altersvorsorge und im institutionellen Geschäft zu erzielen. Die Erfolge waren bisher bescheiden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×